​​​Manchester City blamierte sich am Montagabend im englischen FA-Cup bis auf die Knochen. Drittligist Wigan Athletic beförderte die Star-Truppe von Pep Guardiola sensationell aus dem Wettbewerb. Neben dem ManCity-Cheftrainer brannten auch bei Sergio Agüero die Sicherungen durch.


In der fünften Runde des FA-Cup war Schluss für Manchester City. Der Drittligist Wigan Athletic besiegelte mit einem 1:0-Sieg gegen den klar Tabellenersten der Premier League das Aus des Teams von Cheftrainer Pep Guardiola. Torschütze war im Übrigen der bei der vergangenen Europameisterschaft gefeierte Will Grigg.

Die Stimmung bei den Verantwortlichen und Spielern der Skyblues schaukelte sich bereits in der Halbzeitpause hoch. In den Katakomben geriet Guardiola mit Heimtrainer Paul Cook aneinander. Funktionäre und Spieler trennten die beiden am Ende jedoch, die sich zuvor noch einen lautstarken Disput lieferten. Grund hierfür war der Platzverweis von City-Akteur Fabian Delph, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte wegen rohem Spiel mit Rot vom Platz gestellt wurde.


Auf 180 war auch Stürmer Sergio Agüero, der nach dem Spiel gegenüber einem Fan handgreiflich wurde. Nach dem Schlusspfiff stürmten Wigan-Fans den Rasen und provozierten die Gästespieler. Einer derjenigen attackierte Agüero, der sich mit einem Schlag ins Gesicht zur Wehr setzte. Der heißblütige Argentinier verfolgte den Fan noch einige Meter, konnte aber zurückgehalten werden.

Laut englischen Medienberichten könnte der Ausraster des Starspielers nun Folgen haben. Demnach ist möglich, dass der englische Fußballverband die Ermittlungen wegen des Faustschlags aufnimmt. Über die Höhe einer möglichen Strafe ist bisher nichts bekannt. Auch Guardiola wird sich wohl einige Worte des Verbands gefallen lassen müssen.