Beim Hamburger SV überschlagen sich mal wieder die Ereignisse. Unter anderem als möglicher neuer Sportvorstand wurde Jörg Schmadtke ins Rennen gebracht. Der Rheinländer hat sich inzwischen zu den Spekulationen um seine Person geäußert – und zeigt sich offen für eine neue Herausforderung.


Der neue HSV-Präsident Bernd Hoffmann hatte bereits angekündigt, beim Bundesliga-Dino jeden Stein umdrehen zu wollen. Sorgen um seinen Job muss sich vor allen Dingen Sportvorstand Jens Todt machen, der sich seit seiner Amtsübernahme im Januar 2017 mitnichten durch überzeugende Arbeit einen Namen gemacht hat.

Hertha BSC v Hamburger SV - Bundesliga

HSV-Manager Jens Todt muss um seinen Job fürchten



Einer der möglichen Todt-Nachfolger ist Jörg Schmadtke, der in der Branche zum Freundeskreis von Hoffmann gehören soll. „Unabhängig von Vereinsnamen bin ich grundsätzlich bereit für einen neuen Job“, gibt Schmadtke auf Nachfrage der Hamburger Morgenpost zu Protokoll. Dem Vernehmen nach hat es bereits eine erste Kontaktaufnahme gegeben, die involvierten Seiten dementierten bisher aber.


​Bereits im Sommer 2013 stand Schmadtke kurz vor einem Arrangement in Hamburg. Der Rheinländer kam damals mit dem Aufsichtsrat aber auf keinen gemeinsamen Nenner. Schlussendlich fiel die Wahl auf Oliver Kreuzer, Schmadtke trat seine Managerstelle beim 1. FC Köln an und verrichtete dort vier Jahre hervorragende Arbeit. Ende Oktober folgte schließlich sein Rausschmiss, angeblich wegen der versuchten Entlassung des damaligen Trainers Peter Stöger.