FREIBURG GERMANY - FEBRUARY 17: Amir Abrashi (R) of SC Freiburg gestures to Thomas Delaney (L) of SV Werder Bremen during the Bundesliga match between Sport-Club Freiburg and SV Werder Bremen at Schwarzwald-Stadion on February 17, 2018 in Freiburg, Germany.  (Photo by Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images)

SC Freiburg: 5 Erkenntnisgewinne nach dem Sieg gegen Werder Bremen

Der SC Freiburg befindet sich weiterhin auf der Überholspur. Mit einem 1:0-Sieg gegen den SV Werder Bremen sicherten sich die Breisgauer ihren 12. Platz in der Tabelle und bauten den Abstand zum Tabellenende weiter aus. Neben den drei Punkten konnten auch diese fünf Erkenntnisse aus dem Spiel gewonnen werden. 

1. Die Serie hält weiter an

Der SC Freiburg ist im Siegesrausch. Seit sechs Spielen sind sie zu Hause ungeschlagen und haben, ausgenommen in Hannover, in den letzten zehn Spielen keine Niederlage eingefahren. Für den Sportclub eine grandiose Statistik. Der Sieg gegen den SV Werder Bremen überschattet jedoch die schwache Leistung der Breisgauer in der zweiten Häflte des Spiels, als sie kaum Konterchancen wahrnahmen und sich im eigenen Sechzehner verschanzten. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so ein Spiel wie heute jemals überhaupt gewonnen haben", so Cheftrainer Chrisitan Streich.


2. Nils Petersen, der Mann der Stunde

Für Nils Petersen könnte es gerade nicht besser laufen. Mit dem Foulelfmeter in der 24. Minute erzielte er auch gleichzeitig sein elftes Tor in dieser Saison, sein 30. Treffer für den SC und das 50. Tor in seiner Karriere. Ein Jubiläum, das sich sehen lassen kann. Doch er ist auch mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. "Wir hatten ja alle ein bisschen Angst, dass die Serie in Hannover gerissen ist. Doch wir sind froh, dem Druck standgehalten zu haben und am Ende haben wir die drei Punkte geholt."

3. Janik Haberer verschießt einen sicheren Sieg

Pechvogel des Spiels war dieses Mal Janik Haberer mit einem verschossenen Elfmeter in der 88. Minute. Nachdem er das letzte Spiel aufgrund der Gelb-Sperre aussetzen musste, hofften die Freiburger auf eine starke Leistung des 23-jährigen Stürmers. Trotz seines Patzers am Ende spielte er auch ein gutes Spiel, eroberte viele Male den Ball und brachte seine Mitspieler gefährlich nah an das gegnerische Tor. Auch Trainer Streich ist zufrieden mit seiner Leistung: "Besser geht es fast nicht, was der Nils und Janik da vorne gemacht haben."

4. Die Abwehr als Eckpfeiler der Breisgauer

Den Sieg gegen die Bremer verdanken die Breisgauer aber zum größten Teil ihren ausgezeichneten Hintermännern. Mit der Rückkehr von Manuel Gulde nach der langen Verletzungspause in der Hinrunde ist die Abwehrkette von Streich wieder komplett und bewies beim Spiel gegen Bremen ihr glanzvolles Können. Außer einem Distanzschuss von Ludwig Augustinsson in der 50. Minute war kaum eine gefährliche Aktion für die Verteidiger zu sehen. Gulde wurde neben Robin Koch zum besten Spieler der Partie ernannt. 

5. Christian Streich: "Wir arbeiten alles ab, was möglich ist"

Das Oberhaupt der Breisgauer zeigte sich nach dem Spiel nicht sehr begeistert von der Leistung seiner Mannschaft, trotz des Sieges: "Also wir machen grad alles was möglich ist, mehr geht grad nicht. Wir arbeiten alles ab, was möglich ist". Trotz der wieder aufgenommenen Siegesserie ist der SC weiterhin ein Abstiegskandidat. 


Auch Trainer Streich weiß das und darf sich nicht auf den Lorbeeren des vorgestrigen Sieges ausruhen. Ein Sieg in der nächsten Woche gegen die TSG Hoffenheim würde allerdings einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten, den sich Christian Streich sicher wünscht.