Für den FC Bayern wird es am Dienstag in der Königsklasse ernst. Im Heimspiel gegen Besiktas wollen die Münchener eine gute Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel in Istanbul schaffen. Kingsley Coman steht Jupp Heynckes dabei wieder zur Verfügung. Der Bayern-Trainer muss in Startelf und Aufgebot harte Entscheidungen treffen.


​In Wolfsburg holte der FC Bayern am vergangenen Samstag trotz ​Mega-Rotation den nächsten Sieg. Der ​2:1-Erfolg bei den Wölfen war durch den Last-Minute-Elfmeter glücklich, zeigt aber die Münchener Dominanz in der Bundesliga. 


Am Dienstag geht es für das Team von Jupp Heynckes in der Champions League im Hinspiel gegen Besiktas Istanbul (20.45 Uhr). Die Bayern-Elf wird dann wieder ein anderes Gesicht haben und Boateng, Hummels, James, Lewandowski und Co wieder in der Anfangsformation stehen. Heynckes muss dennoch harte Entscheidungen treffen.


Für den offensiven Flügel kehrte am Montag Kingsley Coman zurück. Der 21-jährige Franzose fehlte in Wolfsburg wegen einer Erkältung. "Er hat wieder vollständig mittrainiert", erklärte Heynckes auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem türkischen Meister. "Er hat sich nach eigener Aussage gut gefühlt. Er hatte eine Erkältung aber kein Fieber. Das war ausschlaggebend, dass er wieder zur Verfügung steht. Ein Spieler mit Fieber kommt bei mir nicht zum Einsatz", erklärte Heynckes.

So hat die Trainer-Ikone auf den Außenbahnen die Qual der Wahl. Neben den "Altmeistern" Franck Ribery und Arjen Robben steht nun auch "Kronprinz" Coman wieder zur Verfügung und auch Thomas Müller ist eine mögliche Alternative.

Neben den wohl spannendsten Startelf-Entscheidungen auf den Flügeln muss der Bayern-Coach drei Bayern-Stars in der Königsklasse auf die Tribüne schicken. Derzeit sind außer Kapitän Manuel Neuer alle Profis fit - für Heynckes keine leichte Situation.  


Schon gegen Schalke traf es etwa die fitten Sebastian Rudy und Juan Bernat. Den beiden droht gegen Besiktas das gleiche Schicksal. Auch Thiago oder 40-Millionen-Euro-Neuzugang Corentin Tolisso könnte es treffen. Am Montag wollte sich Heynckes aber noch auf keinen "Streichkandidaten" festlegen. Er werde auch wegen der momentanen Grippewelle erst am Spieltag entscheiden und es den Betroffenen persönlich mitteilen, sagte der 72-Jährige.