​Beim Schwaben-Derby zwischen dem FC Augsburg und dem VfB Stuttgart kochten die Gemüter zwischenzeitlich hoch. FCA-Coach ​Manuel Baum unterstellte Torjäger Manuel Baum eine versuchte Schwalbe. VfB-Sportvorstand Michael Reschke ließ die Kritik an seinem Spieler jedoch nicht auf sich sitzen und startete einen Gegenangriff.


Beim knappen 1:0-Erfolg der Stuttgarter gelang Mario Gomez in der 27. Spielminute der Treffer des Tages. Auch danach tauchte der 32-Jährige noch einige Male gefährlich im Sechzehner der Fuggerstädter auf. Dabei kam es auch zu jeder Menge giftiger Zweikämpfe, deren Bewertung den Augsburger Coach oftmals zur Weißglut brachte.

Das Fass zum Überkochen brachte eine strittige Szene kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Bei einem hart geführten Zweikampf kam Mario Gomez im Strafraum der Augsburger zu Fall. Nach einem Blick auf den Videomonitor entschied sich Schiedsrichter Tobias Stieler aber dafür, keinen Strafstoß zu geben. Die Entscheidung war korrekt, da es sich nicht um ein klares Foulspiel gehandelt hatte, eine Schauspieleinlage war dem Angreifer in dieser Szene aber auch nicht zu unterstellen.


Nach der Partie machte der 38-jährige FCA-Trainer seinem Unmut dennoch Luft und wetterte bei Sky über die vermeintliche Fallsucht des deutschen Nationalspielers: "Es ist ja bekannt. Gomez und Ascacibar fallen beim kleinsten Windhauch um." Bereits während des Spiels war der Deutsche nicht zu beruhigen gewesen und wurde​ von dem Unparteiischen auf die Tribüne verbannt.


Den Angriff auf seinen Winter-Neuzugang ließ VfB-Manager Michael Reschke nicht unkommentiert und konterte gegenüber der BILD: "Ich habe ja großen Respekt vor der Trainerleistung von Herrn Baum. Aber diese Aussage ist nicht nur falsch, sie ist eine absolute Unverschämtheit unseren beiden Spielern gegenüber. Wenn Herr Baum ein bisschen Klasse und Rückgrat hat, zieht er diese Aussagen zurück."