COLOGNE, GERMANY - JULY 03:  (L-R) New player Jhon Cordoba, head coach Peter Stoeger and Jannes Horn pose during the training session of 1. FC Koeln at RheinEnergieSportpark on July 3, 2017 in Cologne, Germany.  (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Millionen-Gräber: Die 10 Flop-Einkäufe der Bundesligisten

Die Bundesligisten haben wieder einmal eine Menge investiert, Spieler verkauft, ausgeliehen und eingekauft. Nach 23 Spieltagen lässt sich bereits festhalten, dass nicht jedes Team mit jedem Einkauf bedingungslos zufrieden sein kann. Folgende 10 Spieler konnten das Geld, das in sie investiert wurde, bisher nicht rechtfertigen.

10. Ömer Toprak

Für 12 Millionen Euro wechselte der 28-Jährige von Leverkusen nach Dortmund. Bisher lässt sich festhalten: mit mäßigem Erfolg. Neben Sokratis kann Toprak nicht immer dazu beitragen, dass die Innenverteidigung des BVB unbedingt sattelfester wird. Hier hätten sich die Verantwortlichen wohl mehr Sicherheit erhofft. 

9. Yvon Mvogo

Ein Einsatz in der Bundesliga, mehr traute man Yvon Mvogo in Leipzig bisher nicht zu. Der 23-Jährige war von Bern nach Leipzig gewechselt. Bisher scheinen die Fußstapfen für den Schweizer mit kamerunischen Wurzeln in der Bundesliga noch zu groß zu sein. Eventuell ist er aber auch als Perspektivlösung geholt worden. In dieser Saison haben sich fünf Millionen Euro Ablöse jedenfalls nicht ausgezahlt.

8. Yoric Ravet

4,5 Millionen Euro - viel Geld für den SC Freiburg, der diese Summe in die Dienste von Yoric Ravet investierte. Der französische Rechtsaußen kam bislang aber nicht so zum Zug, wie gewünscht. Aktuell ist eine Verletzung an der Achillessehne Schuld daran. Acht Einsätze und noch kein Tor für den 28-Jährigen stehen bislang zu Buche.

7. Havard Nordtveit

Acht Millionen Euro überwies die TSG 1899 Hoffenheim an West Ham United, um den Norweger zurück in die Bundesliga zu holen. Bisher erwies sich die Summe für den 27-Jährigen als eher unglückliches Investment. Acht Einsätze in der Bundesliga erhielt dieser von Julian Nagelsmann bislang.

6. Julian Pollersbeck

Der Torhüter der U-21-Nationalmannschaft kam mit einer Menge Vorschusslorbeeren zum HSV und soll eigentlich eine neue Ära prägen. Bislang ist das Kapitel HSV für den 23-Jährigen aber eine einzige Enttäuschung. Der Youngster verhielt sich nicht so diszipliniert, wie gewünscht. Mathenia ist derzeit die Nummer 1, Pollersbeck kam letzten Endes für 3,5 Millionen Euro und sitzt auf der Bank.

5. Landry Dimata

13 Einsätze in der Bundesliga, einen Einsatz im DFB-Pokal. Bilanz: kein Tor, keine Vorlage. Das hatte sich der VfL sicherlich anders vorgestellt, als Dimata für zehn Millionen Euro von Oostende nach Wolfsburg kam. Der 20-jährige Mittelstürmer kommt bislang über den Status des Reservisten in Niedersachsen nicht hinaus.

4. Anastasios Donis

Der 21-Jährige kam von Juventus Turin zum VfB Stuttgart und sollte dort eine Alternative für das Sturmzentrum werden. Vier Millionen Euro ließen die Schwaben sich dieses Geschäft kosten. 14 Einsätze und ein Tor später lässt sich sagen: bisher ging dieses Investment nicht auf.

3. Nabil Bentaleb

Der Algerier geriet erst kürzlich in die Schlagzeilen, da er von Domenico Tedesco aus dem Kader verbannt wurde. Bisher haben sich die 19 Millionen Euro, die in Bentaleb investiert wurden, nicht ausgezahlt: gerade einmal sieben Einsätze erhielt dieser in der laufenden Saison. Dabei erzielte er drei Tore und legte einen Treffer vor.

2. Jannes Horn

Horn kam für sieben Millionen Euro von Wolfsburg nach Köln. Kein Schnäppchen für den Effzeh, der in dieser Saison akut vom Abstieg bedroht ist. An dieser Tatsache konnte auch der teure Linksverteidiger nichts ändern: acht Einsätze in der Bundesliga erhielt Horn bisher - von 23 möglichen.

1. Jhon Córdoba

Er galt als der Mann von Jörg Schmadtke, inzwischen ist auch er dafür verantwortlich, dass der 1. FC Köln in der Krise steckt. Anthony Modeste konnte von ihm nicht im Ansatz ersetzt werden: 17 Millionen Euro flossen von Köln nach Mainz. Nach zehn Einsätzen traf Córdoba kein einziges Mal für den Effzeh.