Dass zahlreiche Großklubs bereits die Fährte von Leon Bailey aufgenommen haben, ist ein offenes Geheimnis. Indes macht sich auch der englische Fußballverband Hoffnungen, den jamaikanischen Außenstürmer von Bayer Leverkusen für die kommende WM rekrutieren zu können. Bayer-Sportchef Rudi Völler würde sich daran nicht stören.


Beim 2:1 in Hamburg am vergangenen Wochenende trug sich Leon Bailey erneut in die Torschützenliste ein. Der Leverkusener Überflieger erzielte sein neuntes Ligator in dieser Saison, was nicht nur bei den großen Topklubs registriert wird, sondern offenbar auch beim ​englischen Fußballverband, ​der Bailey gerne mit zur kommenden WM in Russland nehmen würde.

Hertha BSC v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Rudi Völler würde sich nicht an einem Nationenwechsel von Leon Bailey stören


Bailey ist zwar in der Hauptstadt Jamaikas Kingston geboren, sein Großvater ist jedoch in Besitz der englischen Staatsbürgerschaft – eine Einbürgerung seines Enkels wäre ohne Probleme möglich. Für die A-Nationalmannschaft seines Geburtslands hat der 20-Jährige bisher noch kein Spiel absolviert, so dass er nach wie vor frei entscheiden kann, für welches Team er künftig auflaufen wird.


„Das ist seine Privatsache“, bezieht Leverkusens Manager Rudi Völler im kicker Stellung, „diese Entscheidung muss er mit seiner Familie treffen.“ Doch auch dem Macher der Werkself dürfte es durchaus interessieren, für welche Nationalmannschaft Bailey in Zukunft aufläuft. So würde der Leverkusener, als Three Lion in spe, nicht mehr gegen Kleinstnationen wie Französisch-Guayana oder Curaçao spielen, sondern gegen die großen Gegner des Weltfußballs.