Über Jahre hinweg lieferten sich Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang in der Bundesliga ein Torjäger-Duell der allerhöchsten Güte. Letztgenannter Superstar wechselte vor kurzem jedoch zum FC Arsenal. Inzwischen hat sich dessen ehemaliger Dauerkonkurrent vom FC Bayern zu Wort gemeldet.


Es war immer wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Torjägerkanone der Bundesliga. Im Dauerduell um den Zusatztitel der höchsten deutschen Spielklasse befanden sich Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang: der eine Starspieler des FC Bayern, der andere Ausnahmeangreifer von Borussia Dortmund.


Nach langem Hin und Her drückte Aubameyang im Januar ​schließlich seinen 63,75 Millionen Euro schweren ​Wechsel zum FC Arsenal durch. Lewandowski wurde somit um seinen ärgsten Konkurrenten im Kampf um die Auszeichnung des besten Saisontorjägers entledigt. „Es war ein guter Kampf um die Torjägerkanone, und es ist schade, weil uns beiden diese gesunde Konkurrenz gutgetan hat“, sagt der Bayern-Star im kicker.

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Aubameyang (l.) und Lewandowski stürmten bereits gemeinsam für den BVB


Man müsse aber mental so stark sein, um seinen Job gut erledigen zu können, „ob mit Konkurrenz oder ohne“, merkt Lewandowski an, der im bisherigen Saisonverlauf starke 20 Treffer in 22 Meisterschaftsspielen vorweisen kann. Nach Gerd Müller, der den liebevollen Spitznamen „Bomber der Nation“ trägt, ist Lewandowski erst der zweite Stürmer, der in mindestens zwei Saisons die 30-Tore-Schallmauer durchbrochen hatte.


Derlei Statistiken schenkt Lewandowski durchaus Beachtung. In der Bundesliga habe man pro Saison vier Spiele weniger als beispielsweise in England, Spanien oder Italien. „Das ist viel, da könntest du vier, sechs oder acht Tore mehr schießen.“ Der Pole sei sich daher bewusst, dass 30 Treffer in der Bundesliga eine „große Leistung“ seien. Fehle man zwei-, dreimal in der Saison oder sitze nur auf der Bank, „wird es umso schwieriger. Es wäre also toll, wenn mir das jetzt ein drittes Mal in Folge gelingen würde.“