​Neben dem Torschützen Marco Reus war es Keeper Roman Bürki, der Borussia Dortmund zum 1:0-Auswärtserfolg bei Borussia Mönchengladbach verhalt. Die Angreifer der Fohlen verzweifelten am Schweizer Schlussmann, der am Sonntagabend selbst die unhaltbaren Bälle noch aus seinem Gehäuse fischte.


"Mir tut es überall weh, das zeigt was für ein Arbeitssieg es war“, erklärte Roman Bürki, der gleich mit mehreren Gladbacher zusammenprallte und die drei Punkte für sein Team festhielt, an den Sky-Mikros. "Es war schwer, spielerisch auf diesem Platz etwas zu machen. So einen Rasen habe ich ehrlich gesagt noch nirgendwo erlebt, der war extrem schwierig zu bespielen. Deshalb mussten wir viel über lange Bälle gehen. In der ersten Halbzeit haben wir von den 'zweiten Bällen' dann noch einige gewonnen, nach der Pause kaum noch welche."


Angesprochen auf seine starke Leistung, zeigte sich der 27-Jährige bescheiden: "Ich trainiere tagtäglich, versuche mich zu verbessern. Ich weiß, dass nicht immer alles gelingt, damit komme ich klar. Heute bin ich froh, dass alles geklappt hat. Das sind sehr wichtige drei Punkte. Jetzt können wir mit viel Selbstvertrauen ins wichtige Spiel gegen Bergamo gehen.“



Auch die Zahlen verdeutlichen das bärenstarke Spiel des Schweizers. Bürki stellte mit elf Paraden einen neuen ligaweiten Saisonrekord auf und bewahrte zum neunten Mal in dieser Saison eine "weiße Weste" - ebenfalls Liga-Höchstwert. Die Zeiten von "Gürki" gehören wohl nun endgültig der Vergangenheit an.