​Bereits in der vergangenen Saison schenkten sich Bayer Leverkusen und der Hamburger SV nur wenig. Auch im gestrigen Duell der beiden Bundesligisten ging es hart zur Sache. Sehr zum Leidwesen von Bayer-Verteidiger Wendell.


Für den HSV geht es ums nackte Überleben, Bayer Leverkusen will zurück in die Champions League. Für beide Teams stand somit einiges auf dem Spiel. Allein die Rahmenbedingungen versprachen bereits eine hart umkämpfte Partie. "Ich hatte nach dem hartgeführten Spiel im vergangenen Jahr die Befürchtung, dass es auch dieses Mal ausarten könnte, weil es für den HSV halt Abstiegs- und Existenzkampf pur ist", erklärte Bayer-Coach Heiko Herrlich nach der Partie.

Und auch gestern ging es wieder ordentlich zur Sache. Zwar verteilte Schiri Dr. Felix Brych "nur" vier gelbe Karten, allerdings hatte Bayer Leverkusen nach dem knappen 2:1-Sieg einen Verletzten zu beklagen: "Ich wollte keine Verletzungen, deshalb hatte ich im Vorfeld an die Schiedsrichter appelliert. Mit Wendell fahren wir heute mit einem Verletzten nach Hause. Das war unglücklich. Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder fit ist", so Herrlich weiter.

Der Brasilianer musste nach nur 16 Minuten den Platz verlassen, nachdem er sich bei einem Zweikampf am Fuß verletzt hatte. Ein Einsatz am kommenden Wochenende gegen den FC Schalke scheint nach aktuellem Stand der Dinge fraglich. Eine MRT-Untersuchung am Sonntag ergab, dass er sich eine schwere und schmerzhafte Prellung der rechten Fußwurzel zugezogen hat.