Diese Szene tat bereits beim Hinsehen weh. In der zweiten Halbzeit der Bundesligapartie 1. FC Köln gegen Hannover 96 (1:1) wurde Effzeh-Stürmer Simon Terodde unabsichtlich von Salif Sané am Kopf getroffen. Nach dem Spiel entschuldigte sich der Senegalese sofort bei seinem Kölner Gegenspieler und ließ über den 96-Torwart Philipp Tschauner seine Genesungswünsche ausrichten.


Salif Sané wusste sofort, dass dieser Zweikampf für Simon Terodde ein böses Ende genommen hatte. Der Hannoveraner Innenverteidiger beugte sich zu dem Stürmer herunter und gab nach einem kurzen Blick ein Zeichen an die Mannschaftsärzte.

Minutenlang blieb der Neuzugang vom VfB Stuttgart benommen auf dem Boden liegen, ehe er mit ​Verdacht auf Gehirnerschütterung mit einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Der Spieler, dem dieser Zusammenstoß am meisten wehtat, war Salif Sané. Dies bestätigte auch Torwart Philipp Tschauner, der dieses Thema im Interview nach dem Spiel von sich aus ansprach.


Sanés Geste sorgt bei Köln-Fans für Anerkennung


"Im Namen von Hannover 96 und von Salif wirklich alles Gute für Terodde und gute Besserung. Das war keine Absicht von Salif. Aber das sah auch nicht gut aus. Ich hoffe, dass es nicht schlimm ist", wird der Keeper vom SPORTBUZZER zitiert. 

1. FC Koeln v Hannover 96 - Bundesliga

Große Aufregung: Köln-Stürmer Terodde musste auf dem Platz behandelt werden.


Dass es der Verteidiger wirklich ehrlich meint, verdeutlicht auch sein persönliches Instagram-Statement, in dem er sich trotz vorhandener Sprachbarrieren die Mühe machte, sich auf Deutsch bei Terodde zu entschuldigen: "Ich hoffe, dass Sie sehr schnell mit der Mannschaft zurückkehren werden und eine sehr gute Saison auf Sie aufpassen werden." Diese Geste ist viel Wert und kam im Netz bei den Fans des 1. FC Köln gut an.


Sané selbst war mit einer Maske ins Spiel gegangen - eine Vorsichtsmaßnahme. Der afrikanische Fußballer hatte im Spiel gegen den SC Freiburg am vorherigen Wochenende eine Nasen-Blessur davongetragen.