Am heutigen Sonntagmittag wählen die Mitglieder des Hamburger SV ihren neuen Vereinspräsidenten. Neben Amtsinhaber Jens Meier steht auch Ex-Vorstandschef Bernd Hoffmann zur Wahl.


Der HSV wählt einen neuen Präsidenten. Nur 931 Mitglieder sind zur HSV-Versammlung um 11 Uhr anwesend gewesen, obwohl 2000 Personen stimmberichtigt sind, um das neue Oberhaupt des Liga-Dinos zu wählen. Amtsinhaber Jens Meier steht erneut zur Wahl, auch Ex-Vorstandsboss Bernd Hoffmann kämpft um das Amt des Präsidenten.

Die Profis des HSV werden nach der 1:2-Heimpleite wohl nicht zugegen sein, um den Unmut der Anhängerschaft nicht zu schüren. Bereits im Rahmen des gestrigen Heimspieles mussten sich die Spieler zahlreiche Verunglimpfungen von den Rängen gefallen lassen. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits sechs Punkte.


Spätestens um 13 Uhr soll der neue HSV-Präsident feststehen. Meier, der seit 2015 das Amt inne hat, will sein Hauptaugenmerk weiterhin auf den Gesamtverein richten, Kontrahent Hoffmann, der zwischen 2002 und 2011 in zahlreichen Funktionen bei den Norddeutschen tätig war, will die AG deutlich dominanter in den Vordergrund stellen.


Doch nicht nur der Präsident wird heute gewählt. Zahlreiche Anträge sollen ebenfalls abgearbeitet werden. So soll die zukünftige Amtszeit des Präsidenten von bisher drei auf vier Jahre erweitert werden. Zudem soll durchgesetzt werden, dass keine AfD-Mitglieder beim HSV einsteigen dürfen. In den kommenden Stunden treffen die Mitglieder also ein paar richtungsweisende Entscheidungen. Ein denkwürdiger Tag für den Hamburger SV.