​Der Weg des FC Augsburg, verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen, trägt immer mehr Früchte. Mit dem 17-jährigen Außenverteidiger Simon Asta steht das nächste Talent in den Startlöchern. Der Juniorennationalspieler trainiert momentan mit der Profimannschaft. 


Der talentierte Rechtverteidiger machte bereits im Januar auf sich aufmerksam, als er die erste Mannschaft ins Traningslager nach Teneriffa begleiten durfte. Dass er nun so schnell zu den Profis zurückkehrt, war allerdings nicht geplant. Die Posse um Daniel Opare machte aber eine Planstelle auf der Position rechts hinten frei - und diese nun mit Asta zu besetzen, ist für Coach Manuel Baum ein logischer Schritt: "Die Jungen müssen an ihren Aufgaben wachsen. Das ist der Weg, zu dem wir uns bekennen" sagte der 38-Jährige dem Kicker


Vorbilder gibt es für Asta in den eigenen Reihen zur Genüge: Raphael Framberger, der momentan den Augsburger Rechtsverteidiger gibt, stammt genauso aus der eigenen Jugend wie Kevin Danso - der Innenverteidiger hat es mittlerweile zum österreichischen Nationalspieler gebracht. Mit Marco Richter, der momentan verletzt fehlt, hat vor zwei Wochen erstmals ein Eigengewächs der Fuggerstädter in der Bundesliga getroffen. So hat sich nicht nur der FCA als Bundesligist, sondern auch seine Jugendakademie als verlässliche Ausbildungsstätte etabliert. Simon Asta will der nächste sein, der diesen "Augsburger Weg" mitgeht.