Hängt er im Sommer noch ein Jahr in München dran oder zieht es ihn in eine andere Liga? Bei Bayern-Star Arjen Robben ist die Entscheidung um seine Zukunft noch nicht gefallen, eine Karriereende im Sommer ist derweil allerdings keine Option. „Im Moment fühle ich mich noch sehr fit, sehr gut und glaube, dass ich noch ein, zwei Jahre auf dem höchsten Niveau spielen kann – das ist auch mein Ziel“, sagte der 34-Jährige gegenüber dem Sportbuzzer - ein Engagement in China oder den USA schloss der Routinier zudem nicht aus.


„Ich habe hier mit allen Verantwortlichen so eine offene und ehrliche Kommunikation, dass ich mir da überhaupt keine Sorgen mache. Der Verein wird einen Plan haben. Und dann müssen ich und der Klub entscheiden, ob und wie es weitergeht“, gibt sich Arjen Robben gelassen. Der Niederländer trägt mittlerweile seit über acht Jahren das Trikot des deutschen Rekordmeisters, in diesem Sommer könnte sich die jahrelange Liaison zwischen ihm und dem FC Bayern allerdings dem Ende entgegen neigen.

Angesprochen auf sein Karriereende verriet der 34-Jährige, dass er sich nach seiner Zeit in München auch ein Engagement in den USA, China oder Doha vorstellen kann: „Das ist genau das Thema gerade bei mir zu Hause, am Küchentisch. Wenn ich mit meiner Familie rede oder mit meinen Freunden. Es ist jetzt eine Phase, in der ich Entscheidungen treffen muss. Vor ein paar Jahren war das meistens relativ klar, aber das Ende kommt näher und damit auch viele Gedanken – das ist nicht einfach, aber auch spannend.“ Ferner sei aktuell zwar noch „vieles offen“, einige Dinge habe der Niederländer aber bereits in seinen Kopf abgehakt.


Auch wenn im Hause Robben gerade fleißig diskutiert wird, liegt das Hauptaugenmerk von Familienoberhaupt Arjen auf die Saison mit dem deutschen Rekordmeister: „Wir wollen neben dem Pokal und der Meisterschaft auch wieder weit kommen in der Champions League - aber da haben wir nächste Woche erst mal Besiktas Istanbul vor der Brust.“ Dann wollen die Münchener nämlich die Weichen fürs Viertelfinale stellen – zunächst vor heimischem Publikum.