Michael Zetterer ist den nächsten Schritt zum Comeback gegangen. Werders Nummer zwei ist knapp drei Monate nach seiner Kahnbein-OP seinen Gips los und darf wieder mit leichtem Krafttraining beginnen. Wann der ehemalige U21-Nationalkeeper auf den Platz zurückkehren kann, bleibt aber ungewiss.


Werder Bremens Torhüter Michael Zetterer war in der jüngsten Vergangenheit vom Pech verfolgt. Nachdem er sich im Frühjahr 2016 das Kahnbein gebrochen hatte, erlitt er Anfang November vergangenen Jahres den nächsten Rückschlag. Pseudoathrose im Kahnbein lautete die bittere Diagnose - das Handgelenk war an der selben Stelle noch einmal gebrochen. 


Damit der Knochen beim ehemaligen U21-Nationalkeeper wieder zusammenwachsen konnte, ​war eine Operation nötig. Wie der Verein nun mitteilte, konnte der 22-Jährige knapp drei Monate nach der OP den Gips an seinem linken Arm abnehmen. Es ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Comeback. "Dadurch habe ich jetzt wieder die Möglichkeit, die ersten Übungen im Kraftraum zu machen“, wird Zetterer auf der Vereinshomepage zitiert. 

Während er den Gips trug, galt für ihn absolutes Sportverbot, da sein Blutdruck nicht steigen durfte. Nun könne er zumindest wieder mit leichten Kraftübungen, Spinning und Rumpftraining beginnen, heißt es auf Werder.de. Geduld ist nach der komplizierten Verletzung dennoch oberstes Gebot, das weiß auch Zetterer: "Klar, muss ich geduldig sein und mit einer gewissen Weitsicht handeln, aber trotzdem werde ich jeden Tag dafür arbeiten, so schnell wie möglich wieder zwischen den Pfosten zu stehen“, gab sich Werders eigentliche Nummer zwei kämpferisch. Wann das der Fall sein wird, ist aber weiter ungewiss.


2015 kam Zetterer aus Unterhaching an die Weser. Seither stand er 30-mal für Werders Reserve in der dritten Liga zwischen den Pfosten. Auf sein Bundesliga-Debüt wartet er aber immer noch. Zetterers Vertrag in Bremen läuft zum Saisonende aus.