Klare Worte von Bayern-Trainer Jupp Heynckes. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Wolfsburg bestätigte der 72-Jährige, dass Thiago bei seinem Comeback direkt in der Startelf stehen wird. Kapitän Manuel Neuer erwartet er noch vor der WM zurück im Bayern-Tor.


Am ​trainingsfreien Dienstag war der wiedergenesene Thiago neben Kingsley Coman und Christian Früchtl auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße zu sehen. Es zeigt, wie hart der spanische Nationalspieler an seinem Comeback nach dreimonatiger Pause arbeitet. Trainer Jupp Heynckes zeigte sich schon zu Beginn der Woche froh über die bevorstehende Rückkehr des Mittelfeldspielers und deutete bereits an, dass Thiago bald wieder in der Startelf stehen wird.


Schon am kommenden Samstag wird der 26-Jährige beim kriselnden VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) beginnen dürfen. Das kündigte Heynckes auf der Pressekonferenz am Freitag an. "Thiago hat wieder normal am Mannschaftstraining teilgenommen und wird wie angekündigt in Wolfsburg von Anfang an spielen", verriet der 72-Jährige.

​​Es wäre sein erster Einsatz seit dem Champions-League-Gruppenspiel gegen Anderlecht Ende September. In der Bundesliga stand Thiago zuletzt Anfang September beim 3:1-Auswärtssieg in Dortmund auf dem Platz.


Heynckes bestätigt Fortschritte bei Neuer


Nachdem in den letzten Tagen viel über den Zustand von Manuel Neuer berichtet wurde, ging auch der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz auf seine Nummer eins ein. Neuer hatte zuletzt betont, noch in der laufenden Spielzeit wieder ins Tor zurückzukehren. ​Neben seinem Berater Thomas Kroth bestätigte auch Heynckes diese Einschätzung des Bayern-Kapitäns, auch wenn man weiter kein Risiko eingehen wolle. "Die Physiotherapeuten und Ärzte werden entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für seine Rückkehr ist. Ich bin aber überzeugt, dass er vor der WM schon bei uns spielen wird", bekräftigte er.

Derzeit befindet sich der Weltmeister-Torwart mit seiner Frau Nina in Thailand. In einem Luxus-Resort in Phuket arbeitet der 31-Jährige weiter an seinem Comeback. Heynckes habe ihm zu dem Zehn-Tages-Tripp geraten, sagte die Trainer-Ikone. "Er macht sehr gute Fortschritte und arbeitet weiter an seiner Fitness. Ich habe ihm zu einem Tapetenwechsel geraten, um auch mal von der Säberner Straße weg zu kommen", erklärt Heynckes.

Zuvor berichtete bereits die Bild, Neuer werde auf jeden Fall in Russland zwischen den Pfosten stehen können. Dank einer ​speziellen Eigenbluttherapie sei der Knochen wieder so gut zusammengewachsen, dass einem baldigen Comeback nichts mehr im Wege stehen dürfte.