Aktuell hat er das Amt des Sportdirektors inne, vor wenigen Monaten sollte er noch Trainer Peter Stöger beerben: Mittlerweile leitet Armin Veh die Geschicke des 1. FC Köln, doch wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, galt der 57-Jährige in der Domstadt noch vor wenigen Monaten als Top-Kandidat für den freien Posten als Chefcoach.


Am 11. Dezember stellte der 1. FC Köln Armin Veh als neuen Geschäftsführer Sport vor. Nachdem sich die Geißböcke nach einem katastrophalen Saisonstart von Manager Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger trennten, machte man sich geradewegs auf, um Ersatz zu suchen.


Wie der Kölner Stadtanzeiger nun erfahren ließ, sollte Veh zunächst gar nicht als neuer Sportchef anheuern, sondern den ‘Effzeh‘ an der Linie coachen. Die Führungsetage in der Domstadt hatte Großes vor, wollte mit Horst Heldt und Armin Veh ein altes Erfolgsduo aus Stuttgarter Zeiten ins Rheinland lotsen – doch das ging schief. Der Manager von Hannover 96 entschied sich nach anhaltendem Hin und Her für einen Verbleib, Armin Veh wollte derweil nicht mehr als Trainer arbeiten.

Hannover 96 v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Leistet in Hannover exzellente Arbeit: Manager Horst Heldt (Foto)


„Haben mit Armin Veh eine tolle Lösung für die Zukunft“


„Das Thema Horst Heldt ist abgeschlossen. Wir reden normal miteinander. Jeder von uns weiß, wie es tatsächlich abgelaufen ist“, erklärte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle, der nach dem ganzen Hickhack um seinen alten Weggefährten (Wehrle und Heldt kennen sich ebenfalls aus Stuttgarter Zeiten) mit der aktuellen Situation vollends zufrieden ist: „Wir haben mit Armin Veh jetzt eine tolle Lösung für die Zukunft.“