BREMEN, GERMANY - FEBRUARY 11:  Martin Schmidt, head coach of Wolfsburg looks on during the Bundesliga match between SV Werder Bremen and VfL Wolfsburg at Weserstadion on February 11, 2018 in Bremen, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Bayern München

Am kommenden Samstagnachmittag (15:30 Uhr) gilt es für den VfL Wolfsburg eine Mammutaufgabe zu lösen, denn mit großen Personalsorgen empfängt man niemand geringeren als den FC Bayern München. Während beim deutschen Rekordmeister der Spanier Thiago nach über drei Monaten Verletzungspause am Wochenende sein Comeback feiern wird, muss VfL-Coach Martin Schmidt auf fünf Stammkräfte verzichten.


So könnte die Startformation der 'Wölfe' aussehen:

1. TW: Koen Casteels

Zwischen den Wolfsburger Pfosten wird auch am kommenden Samstag wieder Stammkeeper Koen Casteels stehen. Der Belgier ist in der Autostadt die unangefochtene Nummer eins und kommt gegen die Bayern zu seinem 26. Saisoneinsatz – in der Bundesliga musste der 1,97 Meter lange Schlussmann bislang 28 Gegentreffer hinnehmen.

2. RV: Sebastian Jung

Wie Martin Schmidt auf der Spieltags-Pressekonferenz offenlegte, ist „auch Paul Verhaegh krank geworden.“ Der Niederländer fällt für das Duell mit den Münchenern aus und wird vermutlich durch Sebastian Jung ersetzt. Nachdem sich der 27-Jährige im Oktober einen Außenbandriss im Sprunggelenk zuzog, ist er nun wieder einsatzbereit – im DFB-Pokalviertelfinale gegen Schalke durfte er nach langer Pause erstmals wieder über 90 Minuten ran.  

3. IV: Jeffrey Bruma

In der Innenverteidigung des VfL dürfte Martin Schmidt aller Voraussicht nach auf Jeffrey Bruma bauen. Der Niederländer kommt gegen den deutschen Rekordmeister zu seinem siebten Saisoneinsatz, die jüngsten drei Bundesligaspiele der Niedersachsen absolvierte er über die volle Distanz. 

4. IV: Robin Knoche

Neben Bruma wird im Wolfsburger Abwehrzentrum höchstwahrscheinlich Robin Knoche verteidigen. Der 25-Jährige kommt am Samstag zu seinem 120. Spiel in Deutschlands Eliteliga, insgesamt konnte er dabei sieben Tore erzielen. Während der laufenden Saison gewinnt der 1,90 Meter lange Recke rund 62% seiner Zweikämpfe und bringt 86% seiner Zuspiele an den Mann – solide Werte.  

5. LV: William

Die Defensivreihe der Niedersachsen wird durch den Brasilianer William komplettiert. Nach den Ausfällen von Marcel Tisserand (Sehnenriss im Oberschenkel) und Yannick Gerhardt (Teilriss der Syndesmose) ist er Schmidts Notlösung auf der linken Verteidigerposition – gegen den FC Bayern kommt William zu seinem 14. Saisoneinsatz für die ‘Wölfe‘. 

6. ZM: Josuha Guilavogui

Auf der Sechs beginnt standesgemäß Josuha Guilavogui. Der Franzose gilt in Wolfsburgs Schaltzentrale als gesetzt, am Samstag kommt er bereits zu seinem 25. Pflichtspieleinsatz in dieser Saison (2 Tore, 2 Vorlagen). Seine Zweikampf- (54%) und Passwerte (86%) sind zudem äußerst stabil.   

7. ZM: Maximilian Arnold

Neben Guilavogui wird Maximilian Arnold seinen Platz in der Startelf von Martin Schmidt aller Voraussicht nach sicher haben. Auch er ist in der VfL-Schaltzentrale zumeist gesetzt und spielt eine passable Saison – dennoch dürften die Leistungen seinen eigenen Ansprüchen eher nicht gerecht werden: Lediglich zwei Treffer sind die Ausbeute aus 22 Saisoneinsätzen.  

8. RM: Renato Steffen

Im rechten Mittelfeld könnte sich Chefcoach Martin Schmidt für Renato Steffen in seinem Anfangsaufgebot gegen die Bayern entscheiden. Da mit Daniel Didavi (krank) und Yannick Gerhardt zudem zwei Alternativen für das offensive Mittelfeld hinfällig sind, stehen lediglich Landry Dimata und Victor Osimhen als weitere Optionen bereit.  

9. ZOM: Yunus Malli

Im zentralen offensiven Mittelfeld dürfte hingegen eindeutig die Wahl auf Yunus Malli fallen. Der 25-Jährige kommt während der laufenden Saison auf bislang 25 Einsätze (5 Tore, 3 Vorlagen) und gilt auf der Zehn zumeist als gesetzt. Im Falle einer Doppelspitze ist es allerdings auch möglich, dass Malli in einem 4-4-2-System auf Linksaußen beginnt.  

10. LM: Josip Brekalo

Stürmer Divock Origi (krank) wird Martin Schmidt am Samstag wohl nicht zur Verfügung stehen und so könnte Winter-Rückkehrer Josip Brekalo für ihn in die Startformation rücken. Demnach dürfte der junge Kroate auf der linken Außenbahn beginnen, Admir Mehmedi könnte den Job als alleinige Sturmspitze übernehmen.  

11. ST: Admir Mehmedi

Aus dem Lazarett des VfL gab es dieser Tage nicht viel Positives zu berichten und getreu dem Motto „Not macht erfinderisch“ könnte Trainer Schmidt am Samstag auf Winterneuzugang Admir Mehmedi als alleinige Sturmspitz bauen. Kein Job, dem der Schweizer zuvor noch nicht nachgekommen ist – im Gegenteil: während seiner Zeit in Freiburg wurde der Rechtsfuß größtenteils im Sturm eingesetzt und konnte in 60 Erstliga-Partien 16 Treffer erzielen.