Dank eines späten Treffers von Michy Batshuayi konnte Borussia Dortmund das Zwischenrunden-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo mit 3:2 gewinnen und sich eine ordentliche Ausgangsposition für die Partie in Italien erarbeiten. Trainer Peter Stöger sprach nach dem Spiel mit ​bvb.de


Die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenachten der Serie A doch noch zu gewinnen, sei im Hinblick aufs Weiterkommen natürlich extrem wichtig gewesen und verschaffe dem BVB gute Möglichkeiten aufs Achtelfinale. "Wir haben gewonnen, das war die Zielsetzung. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass es relativ schwierig ist, uns zu besiegen. Das aber wird dort für den Gegner nötig sein. Deshalb sehe ich die Chancen nicht schlecht." Dass es nicht gelungen ist, den eigenen Kasten sauber zu halten, ist für Stöger kein Drama: "Wie viel sicherer wäre man mit einem 2:0 dorthin gefahren? Das kann man nie beantworten."


Die schwache Phase nach Wiederbeginn und die daraus resultierenden Gegentore waren für den Österreicher "schwer zu erklären, denn wir hatten bis dahin eine ordentliche erste Halbzeit gespielt. Uns war klar, dass wir aktiv hätten bleiben müssen. Wir haben es dem Gegner richtig einfach gemacht, zu diesen Toren zu kommen. Umso bemerkenswerter ist die Reaktion darauf, dass man das Spiel noch drehen will." Da am Ende doch noch der erhoffte Sieg raussprang, kann Stöger dem Ganzen sogar etwas Positives abgewinnen: "Vielleicht ist es gut, dass wir für die zehn Minuten, in denen wir nicht aktiv waren, bestraft wurden. Es wird uns helfen in unserer Entwicklung, damit wir konzentrierter bleiben."


Borussia Dortmund v Atalanta Bergamo - UEFA Europa League

Drei Spiele, fünf Tore: Michy Batshuayi schlug bislang voll ein


Zum Abschluss sang Stöger noch ein Loblied auf Chelsea-Leihgabe Michy Batshuayi, der mit seinem Doppelpack entscheidenden Anteil am Sieg hatte und nun schon fünf Tore für den BVB gemacht hat. Der Belgier sei "ein echter Torjäger. Es war ein guter Schachzug, ihn hierher zu holen. Er ist total anerkannt in der Mannschaft, hat sich schnell integriert. Man sieht, dass er gerne hier spielt. Er ist ein besonderer Stürmer."