Für den FC Barcelona ist der Transfer von Ousmane Dembélé bislang ein Flop. Zwischen 105 und 147 Millionen Euro müssen die Katalanen für den Franzosen bezahlen. Damit sich die Mega-Investition bald lohnt, soll er nun vom Verein überwacht werden. Statt Fast Food gibt es künftig nur noch Gesundes vom Privat-Koch. 


Was tun, wenn der Rekord-Einkauf mit hartnäckigen Muskelverletzungen zu kämpfen hat und bei den wenigen Spielen auf dem Platz weit hinter den Erwartungen zurückbleibt? Aus Sicht des FC Barcelona ist bei Ousmane Dembélé Überwachung die Lösung​. Der Franzose hatte sich im Sommer vom BVB zu den Katalanen gestreikt, die für den 20-Jährigen bis zu 147 Millionen Euro bezahlen.


Wirklich gelohnt hat sich der Transfer bislang allerdings noch nicht. Dembélé ist bei Weitem nicht der erhoffte Neymar-Ersatz. Im Gegenteil: Bereits bei seinem dritten Startelfeinsatz Mitte September zog er sich gegen Getafe einen Muskelriss im Oberschenkel zu. Es folgte eine Zwangspause bis Anfang des Jahres, bevor nach zwei weiteren Spielen erneut eine Muskelverletzung auftrat. 


Eine magere Torvorlage bei acht Einsätzen und meist schwache Auftritte - bei seiner Rückkehr vergangenen Sonntag gegen den FC Getafe attestierte Trainer Ernesto Valverde dem Franzosen auf der Pressekonferenz einen ​"unglücklichen Auftritt".


Dembélés Lebensstil Schuld?


In Spanien wird spekuliert, dass Dembélé Anpassungsprobleme habe. Die Mundo Deportivo will weiter erfahren haben, der Klub sehe in den Essgewohnheiten des 20-Jährigen einen Grund für dessen Verletzungsanfälligkeit. Dembélé soll eine Vorliebe für Fast Food haben und wollte zuletzt sogar über den Verein eine Butangasflasche für seinen Grill bestellen. 

Für Barça ein Grund zum Handeln: Statt der Gasflasche schickten die Katalanen einen Koch, der Dembélé künftig gesunde Mahlzeiten zubereiten soll - ähnlich wie sich die Spieler auch auf dem Klubgelände nach dem Training ernähren. Zudem soll dem Franzosen eine Art Bodyguard oder Aufpasser an die Seite gestellt werden. Und auch der Klub-Arzt und die Physiotherapeuten des Teams sollen ihn von nun an regelmäßig daheim besuchen.