Wenn der Hamburger SV auf Bayer 04 Leverkusen trifft, bekommen die Schiedsrichter in der Regel eine Menge zu tun. Vor vier Jahren wurde in dieser Partie der Gelbe-Karten-Rekord (neun an der Zahl) aufgestellt. Vor allem der HSV präsentiert sich in den Spielen gegen die technisch versierten Leverkusener gerne körperbetont. Daher warnte der Manager der Werkself Jonas Boldt vor dem Duell am Samstag (15:30 Uhr) vor der harten Hamburger Gangart.


Schnell, technisch hochklassig und offensiv: So präsentiert sich Bayer Leverkusen am liebsten. Wenn ein Gegner allerdings mit allen Mitteln dagegenhält, tun sich die Rheinländer oft schwer, ihr Spiel durchzusetzen - wie zuletzt gegen Freiburg (0:0) oder Hertha BSC (0:2) zu sehen.

Offensichtlich sorgt sich Bayer-Manager Boldt vor dem Duell mit den knallharten HSV-Verteidigern um Kyriakos Papadopoulos und Co. um seine Mannschaft. "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen", schickte er laut kicker einen Gruß in Richtung Schiedsrichter Dr. Brych, der diese Partie leiten wird.


Boldt hat Sorge, dass die Partie HSV gegen Bayer 04 ausarten könnte


Im gleichen Atemzug forderte er seine Mannschaft dazu auf, dem Kampf nicht aus dem Weg zu gehen - auch wenn sein Team eine andere Vorstellung von einem Fußballspiel haben mag: "Wir müssen das so annehmen wie in Freiburg und hoffen, dass es nicht so ausartet wie bei den letzten Partien in Hamburg." 

RB Leipzig v Hamburger SV - Bundesliga

HSV-Kante "Papa" werden die Worte des Bayer-Managers kaum interessieren.



Aus Sicht des Managers war es "in den vergangenen Jahren schwer möglich, dort Fußball zu spielen". Stellt sich nur die Frage, was Boldt von einer Mannschaft erwartet, die zurzeit um ihre Existenz bangt. Natürlich sind die Schiedsrichter angehalten, auf die Gesundheit der Spieler zu achten - das ist auch richtig so. Und dennoch sollte Bayer 04 im Volkspark nicht davon ausgehen, dass den Gästen ein Begleitschutz zur Seite gestellt wird.