Im vergangenen Januar-Transferfenster stand Luca Waldschmidt unmittelbar davor, den Hamburger SV den Rücken zuzudrehen. Der Wechsel des Sturm-Reservisten ging letzten Endes aber doch nicht über die Bühne. Offenbar gibt es verschiedene Gründe, wieso die Rothosen den Transfer platzen ließen.


Sowohl unter Markus Gisdol als auch unter dessen Nachfolger Bernd Hollerbach spielt Luca Waldschmidt keine Rolle. In den vergangenen vier Ligaspielen stand der Angreifer lediglich einmal im Kader, kam gegen Hannover (1:1) aber nicht zum Einsatz. Im Winter wurde ein Wechsel nach Freiburg zum ernsthaften Thema, nur der Medizincheck sowie die Unterschrift fehlten.

Hamburger SV v FC Augsburg - Bundesliga

Beim HSV nur Reservist: Luca Waldschmidt


​Vier Millionen Euro waren die Breisgauer bereit, für Waldschmidt zu zahlen. Doch der HSV legte am Ende seinen Veto ein. Laut der Bild gibt es zu dem geplatzten Transfer unterschiedliche Versionen. Zum einen hätte angeblich das Geld nicht gereicht, um Ersatz zu verpflichten. Zum anderem heißt es, dass Investor Klaus-Michael Kühne so viel von der Ablöse abbekommen hätte, dass sich der Verkauf nicht rentiert hätte.


Über seinen Rang als Ergänzungsspieler wird Waldschmidt aller Voraussicht nach auch in der restlichen Rückrunde nicht hinauskommen. Sein Vertrag im Hamburg läuft noch bis 2020, ändert sich seine Situation nicht, wird wohl ein Wechsel im Sommer erneut zum Thema. 26-mal stand er seit seinem Wechsel 2016 aus Frankfurt in der Bundesliga auf dem Feld, überwiegend alsJoker. Nur ein Tor in der Liga spricht zudem Bände.