​In der Bundesliga feierte der SV Werder Bremen zuletzt zwei Siege in Folge und verschaffte sich dadurch etwas Luft im Abstiegskampf. Am Samstagnachmittag wollen die Grün-Weißen ihre Serie beim Gastspiel in Freiburg weiter ausbauen. Cheftrainer Florian Kohfeldt kündigte an, dass Thomas Delaney gegen die Breisgauer wieder in der Anfangsformation stehen wird. 


Zur Überraschung vieler suchte man den dänischen Nationalspieler am vergangenen Spieltag vergebens in der Startelf. Beim Heimspiel ​gegen den VfL Wolfsburg (3:1) musste der 26-Jährige zum ersten Mal in der laufenden Saison mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.


Nach knapp einer Stunde kam der Linksfuß für Philipp Bargfrede in die Partie. Die Nichtberücksichtigung für die Startelf stellte für Delaney kein großes Problem dar. "Ich will immer spielen. Aber mir steckten 120 Pokal-Minuten in den Knochen", wird der Mittelfeldspieler von der Bild-Zeitung zitiert. "Wir brauchen Rotation. Ich kann die Entscheidung des Trainers akzeptieren."

In Freiburg ist für Delaney ein Platz in der Anfangsformation reserviert. "Es müsste viel passieren, dass er am Samstag nicht in der Startelf steht", erklärte Übungsleiter Kohfedlt auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Für den 23-fachen Nationalspieler hatte der Werder-Coach noch ein Sonderlob übrig. "Er ist ein uneingeschränkter Führungsspieler, eine Vertrauensperson für mich", betonte der 35-Jährige. In der vergangenen Saison trumpfte Delaney in Freiburg groß auf. Beim 5:2-Auswärtserfolg erzielte der Mittelfeldspieler drei Treffer und bereitete einen weiteren vor.