Vor Wochen sah alles noch danach aus, als würde Aron Jóhannsson den SV Werder Bremen im Januar wieder verlassen. Der am Osterdeich glücklose Angreifer nimmt unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt aber wieder eine übergeordnete Rolle ein – und bedankt sich dafür bei dem Übungsleiter.


Schon seit Sommer 2015 steht Aron Jóhannsson in Bremen unter Vertrag. Aufgrund zahlreicher Verletzungen kam der in Alabama geborene Angreifer mit isländischen Wurzeln aber bisher nicht regelmäßig zum Einsatz. Im vorigen Sommer- sowie dem Winterwechselfenster wurden immer wieder Gerüchte laut, nach denen er den SV Werder wieder verlassen werde.


Nachdem Jóhannsson unter Alexander Nouri keine Rolle spielte, ​nimmt er unter dessen Nachfolger Florian Kohfeldt langsam aber sicher Fahrt auf. In den vergangenen vier Pflichtspielen kam Jóhannsson je zweimal als Startelfspieler sowie Joker zum Einsatz und erzielte ein Tor und legte einen weiteren Treffer eines Mitspielers vor.

Bayer Leverkusen v Werder Bremen - DFB Cup

Aron Jóhannsson in der Bremer Jubel-Traube



„Jetzt habe ich einen Trai­ner, der wirk­lich an mich glaubt und der mir das auch vom ers­ten Tag an ge­sagt hat. Das ist gut für mich“, sagt der Stürmer zur Bild. Im Besonderen der Kampf um seinen Platz mit Neuzugang Milot Rashica, der für 7,5 Millionen Euro kam, verleiht Jóhannsson neue Kräfte. „Milot ist ein guter Spie­ler und will spie­len. Ich aber auch. Durch die­sen Kampf ma­chen wir uns im Trai­ning nur bes­ser.“


Am Samstag (15.30 Uhr) steht das Auswärtsspiel gegen Freiburg auf dem Matchplan. Gut möglich, dass Jóhannsson an der Dreisam von Beginn an aufläuft. Kohfeldt: „Aron ist wegen sei­ner Ver­let­zun­gen durch ein tie­fes Tal ge­gan­gen, ist dabei aber nie ver­krampft. Er funk­tio­niert als Ein­wech­sel­spie­ler und auch in der Start­elf sehr gut.“ Aufgrund dessen spiele Jóhannsson in den Gedanken seines Trainer „eine sehr große Rolle“.