Bekommt Philippe Coutinho bald einen portugiesischen Pass? Barças Brasilianer soll die Staatsbürgerschaft seiner langjährigen Frau Aine annehmen und so einen Platz in Barcelonas Kader für einen Nicht-EU-Ausländer freimachen. Nur dann könnte Landsmann Arthur verpflichtet werden.


Bis zu 160 Millionen Euro Ablöse zahlt der ​FC Barcelona für Rekordeinkauf Philippe Coutinho. Anfang Januar kam der 25-jährige Brasilianer aus Liverpool zu den Katalanen. Vor acht Tagen gelang ihm im Pokal-Halbfinale gegen den FC Valencia sein erstes Tor im Barça-Trikot.


Nun soll Coutinho die portugiesische Staatsbürgerschaft annehmen, berichtet die Mundo Deportivo. Dies wäre möglich, da Coutinho im Alter von 20 Jahren seine portugiesische Freundin Aine heiratete. Um einen portugiesischen Pass beantragen zu können, muss man mindestens drei Jahre lang mit einem Staatsbürger Portugals verheiratet sein.

Der Brasilianer würde damit einen Platz im Kader für einen Nicht-EU-Ausländer freimachen. Derzeit stehen mit ihm, Landsmann Paulinho und dem kolumbianischen Neuzugang Yerry Mina bereits drei Ausländer, die nicht aus der EU kommen, bei Barça unter Vertrag. Mehr sind laut den Statuten der spanischen Liga nicht erlaubt.

Lanus v Gremio - Copa CONMEBOL Libertadores 2017

Objekt der Begierde: Der 21-jährige Mittelfeldspieler Arthur von Copa-Libertadores-Sieger Gremio Porto Alegre soll ganz oben auf Barças Wunschzettel stehen.



Da Barça aber ​starkes Interesse am Brasilianer Arthur von Gremio Porto Alegre haben soll, bräuchten die Katalanen einen weiteren Platz für einen Nicht-EU-Ausländer im Kader. Den soll Coutinho mit seiner Einbürgerung nun freimachen. Kein ungewöhnlicher Vorgang bei Barça: Schon bei den beiden Superstars Lionel Messi und Luis Suarez war man so vorgegangen. Messi besitzt neben der argentinischen auch die spanische Staatsbürgerschaft, der Uruguayer Suarez ist mit einer Italienerin verheiratet und hat damit auch einen italienischen Pass.