Mit Neymar, Kylian Mbappé und Ángel Di María hat Julian Draxler bei Paris St. Germain hochdotierte Konkurrenz vor der Brust. Über den Status des Bankspielers kommt der deutsche Nationalspieler wohl auch in den kommenden Monaten nicht hinaus. Sorgen, dass die wenigen Einsatzminuten Auswirkungen auf seinen WM-Kaderplatz haben könnten, macht er sich keine.


Im Champions-League-Schlagerspiel zwischen Real Madrid und Paris St. Germain (3:1) kam Julian Draxler ​wieder mal nur von der ​Bank aus zum Einsatz. Gerade mal sechs Minuten stand der deutsche Nationalspieler auf dem Rasen des Bernabéu. Aufgrund der Konkurrenzdichte im PSG-Kader brachte in Unai Emery zuletzt vermehrt in der Zentrale zum Einsatz.

Bayern Muenchen v Paris Saint-Germain - UEFA Champions League

Julian Draxler kommt bei PSG meist von der Bank


Sorgen, dass sich die geringe Wettkampfpraxis auf seinen Platz im Kader der deutschen Nationalmannschaft auswirken könnte, hat Draxler indes nicht. „Ich bin voll im Saft“, meinte er beim ZDF. „Ich fahre zur WM, um Spielpraxis zu bekommen und möchte da eine wichtige Rolle spielen.“ Der 24-Jährige wünsche sich zwar, öfter zum Einsatz zu kommen, sei sich aber sicher, dass er in Topform zur kommenden Weltmeisterschaft fahren werde.


Ob es letzten Endes für Draxler zu einer Nominierung reichen wird, bleibt abzuwarten. „Ich würde mir wünschen, dass ich ab und zu auch mal ein Spiel über 90 Minuten mache“, sagte Draxler weiter. „Es ist meistens so, dass ich nach 60 Minuten aus- oder eingewechselt werde.“ In der DFB-Elf warten auf den Außen Konkurrenten wie Leroy Sané oder der junge Julian Brandt.