Als Niklas Süle im vergangenen Sommer den Schritt aus dem beschaulichen Kraichgau zum deutschen Rekordmeister nach München wagte, gab es nicht wenige Stimmen, die dem Jung-Nationalspieler angesichts der Konkurrenz wenig Einsatzzeiten prognostizierten. Doch jene Skeptiker sollten eines Besseren belehrt werden. Süle ist angekommen – und hat bei den Bayern noch Großes vor.


Gegenüber der AZ äußerte sich Süle nun über seine unerwartet vielen Einsatzzeiten. In wettbewerbsübergreifend 26 Spielen kam der hochgewachsene Innenverteidiger bereits zum Einsatz. „Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich so viel spiele und der Trainer mir so sehr vertraut, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt“, gab der 22-Jährige zu Protokoll.

Der Nationalspieler gab auch ganz offen zu, dass er sogar eine Profi-Karriere bei den Bayern bis zum Karriereende nicht ausschließen möchte:. „Das kann ich mir vorstellen. Es ist mein erstes Jahr hier, aber ich muss sagen, dass ich mich super eingefunden habe. Ich bin mehr als zufrieden, habe noch lange Vertrag. Ich kann mir momentan nichts anderes vorstellen als Bayern“, erklärte Süle weiter . Der ehemalige Hoffenheimer weiß, dass er durchaus noch Entwicklungspotential in sich hat. In Mats Hummels und Jérôme Boateng hat er Mitspieler, von denen er sich durchaus noch etwas abschauen könne. „Da kann ich extrem viel lernen und besser werden. Das ist ein Privileg für mich", führte Süle weiter aus.


Auch Arjen Robben wird im Weiteren geadelt. "Wie Arjen Robben hier mit 34 Jahren jeden Tag am Maximum trainiert – das zieht dich einfach mit“, erläuterte Süle fast schon andächtig. „Wie ein 18-Jähriger, der gerade zu den Profis gekommen ist. Fantastisch. Robben ist ein großes Vorbild für mich."