Immer wieder Ekdal. Der HSV muss beim Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mal wieder auf den Schweden verzichten. Probleme am Sprunggelenk verhindern einen Einsatz. Ansonsten stehen Bernd Hollerbach alle Spieler zur Verfügung. Nicolai Müller macht derweil große Fortschritte und könnte schon Ende März wieder eine Option sein.


Bernd Hollerbach ist mit zwei Remis gegen Leipzig und Aufsteiger Hannover 96 in seine Amtszeit als HSV-Coach gestartet. In Dortmund setzte es am vergangenen Samstag eine 0:2-Pleite, trotz einer couragierten Leistung. Am kommenden Samstag wartet mit Bayer Leverkusen das nächste Top-Team (15.30 Uhr). Dem Tabellen-17. droht das zehnte Spiel in Folge ohne Sieg. Bereits vor dem Spieltag beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz drei Punkte, sechs Zähler sind es gar auf Rang 15.


Immerhin kann Hollerbach personell fast aus dem vollen Schöpfen. Einzig die Never-Ending-Story um den Schweden Albin Ekdal geht weiter. Nur zwei Spiele konnte der 28-Jährige nach seiner Innenbandverletzung absolvieren. Nun fällt er für das Spiel gegen die Werkself erneut aus. ​Der zentrale Mittelfeldspieler konnte die komplette Woche nicht am Teamtraining ​teilnehmen. "Bei Albin Ekdal sieht es nicht gut aus. Er war bis heute nicht mit der Mannschaft auf dem Platz. Ich gehe nicht davon aus, dass es bis zum Wochenende reicht", bestätigte Hollerbach auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Luca Waldschmidt konnte dagegen nach seiner Fersenreizung wieder mittrainieren und ist eine Option zumindest für das Aufgebot. Unter Hollerbach stand der 21-Jährige bislang nur gegen Hannover im 18er-Kader. Zum Einsatz kam er dabei aber nicht.

Erfreuliches gab es in Sachen Nicolai Müller zu berichten. Der 30-Jährige konnte nach seinem Kreuzbandriss zum ersten Mal wieder auf dem Platz trainieren. Am Sonntag nach der Niederlage in Dortmund absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel direkt neben der Mannschaft. Der Ball war allerdings noch nicht dabei, Müller kann weiterhin nur Laufschuhe tragen. 

"Nicolai macht Fortschritte. Das erste Mal, als er nach seiner Operation auf den Platz gegangen ist, hat das Knie reagiert und ist dick geworden. Jetzt ist alles in Ordnung. Es geht stetig bergauf. Ich hoffe, dass er bald wieder eine Alternative für uns ist. Das wäre schön - und auch wichtig“, sagte Hollerbach der Mopo. Ende März könnte es soweit sein, vorausgesetzt es läuft alles glatt. "Das Programm wird jetzt weiter gesteigert. ​Ich denke, in ​zwei Wochen kann er wieder an den Ball gehen. Wir müssen es täglich beobachten. Grundsätzlich glaube ich, dass er ein Spieler ist, der schnell wieder fit werden könnte. Auch weil er nicht so viel Gewicht hat", so der HSV-Coach weiter.