Dass sich etatmäßige Innenverteidiger auch auf Außen durchaus zu behaupten wissen, ist in Deutschland nicht erst seit Benedikt Höwedes‘ Leistungen bei der Weltmeisterschaft 2014 bekannt. Beim 1. FC Köln wird diese Aufgabe, wenn auch auf rechts statt links, derzeit Frederik Sörensen zu Teil. Auch deshalb, da im Kader der „Geißböcke“ schlicht die Alternativen fehlen.


Dies könnte sich allerdings bald ändern: Nach GBK-Informationen sind die Rheinländer weiterhin an einer Verpflichtung von Khaled Narey von der SpVgg Greuther Fürth interessiert. Bereits im Winter galt Narey als Kandidat, doch die Verantwortlichen entschieden sich seinerzeit gegen einen Transfer des gebürtigen Neuwieders.


Seit geraumer Zeit kursiert das ​Gerücht, dass sich FC-Trainer Ruthenbeck neue Möglichkeiten für die Rechtsverteidigerposition wünscht. Spätestens dann, wenn unabhängig von der Ligazugehörigkeit im kommenden Sommer ein kleiner Umbruch unausweichlich erscheint. Narey könnte mit seinen 23 Jahren für frischen Wind und Konkurrenzkampf auf der Sörensen-Position sorgen.


Narey entstammt der Jugend von Bayer Leverkusen und landete über die Zwischenstationen Borussia Dortmund und SC Paderborn im Sommer 2016 beim Fürther „Kleeblatt“. Seither kam Narey in 53 Zweitligaspielen zum Einsatz. Neben fünf eigenen Treffern stehen auch sechs Vorlagen für den flinken Außenverteidiger zu Buche. Angeblich sollen die Verantwortlichen der Fürther ab einer Summe von einer Million Euro Gesprächsbereitschaft signalisiert haben.