Ungeachtet der guten sportlichen Entwicklung an der Weser hat Geschäftsführer Frank Baumann weiterhin alle Hände voll zu tun. Eine der größeren Baustellen des 42-jährigen heißt nach wie vor Lamine Sané. Der 30-jährige ist noch immer auf Vereinssuche und scheint langsam aber sich begriffen zu haben, dass sein nach einem Trainingsstreik provozierter Rausschmiss beim SV Werder wohl unter die Rubrik „blöd gelaufen“ einzuordnen ist.


„Lamine bereut das Geschehene“, sagte Baumann am heutigen Donnerstag auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung beim SC Freiburg. Und weiter: „Es ist keine angenehme Situation für ihn, und dementsprechend weiß er auch, was falsch war.“

​Baumann stellte klar, dass es durchaus Anfragen für Sané gegeben habe und weiterhin Gespräche anstehen. „Noch ist aber nichts konkret“, ergänzt Baumann. Eine Rückkehr in den Kader der Kohfeldt-Elf wird es aber unter keinen Umständen geben. „Die Zeit ist nicht mehr zurückzudrehen. Er wird in der Bundesliga-Mannschaft keine Rolle mehr spielen.“ Dies sei auch mit dem Spieler so kommuniziert.

Sollte Sané weiterhin keinen neuen Verein finden, würde er bis zum Vertragsende am 30.Juni bei Werder bleiben, erklärte Baumann. Allerdings würde der Senegalese weder am Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft, noch an den Einheiten der U23 teilnehmen dürfen, sondern lediglich individuell trainieren. Ein Szenario, das beidseitig für wenig Begeisterung sorgen würde. „Für beide Seiten ist es besser, wenn wir jetzt eine Lösung finden. Das haben wir fair und offen besprochen“, ergänzte Baumann verständlicherweise.