​Das Tabellenschlusslicht 1. FC Köln kann am Wochenende gegen Hannover 96 wieder auf Marcel Risse zurückgreifen. Der gebürtige Kölner ist nach seiner monatelangen Abstinenz wieder fit und einsatzbereit und steht vor seinem Startelf-Comeback bei den "Geißböcken." Für Leonardo Bittencourt hingegen dürfte das Spiel gegen den Aufsteiger nach seiner Rückkehr ins Training noch zu früh kommen. 


Wie FC-Coach Stefan Ruthenbeck auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag erklärte, kann er gegen Hannover 96 nahezu aus dem Vollen schöpfen, was das Personal angeht. Lediglich Christian Clemens fällt mit einem Muskelfaserriss noch eine Zeit lang aus. "Riesenkompliment an meine Physios und an meine Athletiktrainer. Alle sind gesund, alle können eingesetzt werden." 



Allen voran dürfte Marcel Risse nach längerer Verletzungspause sein Startelf-Comeback für seinen Heimatklub feiern, wie sein Coach durchblicken ließ. "Er trainiert gut, auch gegen den Ball. Cello ist definitiv ein Kandidat für die Startelf. Es ist gut vorstellbar, dass er von Beginn an aufläuft."


​Derweil ist neben dem französischen Stürmer Sehrou Guirassy (nach Sprunggelenksproblemen) auch Leonardo Bittencourt nach seiner Verletzung wieder im Training und steht somit theoretisch zur Verfügung, auch wenn es laut seinem Trainer noch nicht für einen Einsatz gegen die 96er reichen könnte. "Leo ist mit dabei. Er hat in dieser Woche alles mitmachen können und gut überstanden. Aber vielleicht ist das Spiel noch einen Tick zu früh für ihn." Wichtig sei die Rückkehr des linken Mittelfeldspielers aber auch ohne einen Einsatz, wie Ruthenbeck betonte. "Er ist ein wichtiger Faktor für die Mannschaft und sorgt für gute Stimmung."


Der 1. FC Köln steht vor dem 23. Spieltag mit 13 Punkten weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga und droht somit in die 2. Bundesliga abzusteigen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz 16, den aktuell die Rheinhessen vom 1. FSV Mainz 05 belegen, beträgt aktuell sieben Zähler.