​Der VfL Wolfsburg kommt wie schon im Vorjahr auch in dieser Saison nicht aus der unteren Tabellenhälfte heraus und steckt aktuell im Abstiegskampf. Trotz der Krise bei den Niedersachsen stärkte Sportdirektor Olaf Rebbe sowohl den Spielern als auch Trainer Martin Schmidt vor dem Bundesligaspiel gegen den Rekordmeister FC Bayern München am Samstag den Rücken und sprach beiden sein vollstes Vertrauen aus. 


Trotz Tabellenplatz 13 und gerade einmal 24 Punkten genießt die Mannschaft des VfL Wolfsburg ebenso wie Trainer Martin Schmidt weiterhin die uneingeschränkte Rückendeckung von Sportdirektor Olaf Rebbe. "Ich schaue nicht auf die Konkurrenz.Wir müssen uns jetzt auf uns selbst konzentrieren und den Abstand zu den Abstiegsplätzen mit besseren Leistungen vergrößern. Ich stehe dabei zu 100 Prozent hinter der Mannschaft und hinter dem Trainer", so der 39-Jährige auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. 

Auch Coach Martin Schmidt glaubt weiter an sein Team und ist gewillt, gemeinsam mit seinen Spielern aus der aktuellen Formkrise und dem Abstiegskampf herauszukommen. "Wir müssen uns von den Ängsten lösen, die wir von außen mitbekommen. Wir müssen das rein sportlich sehen. Es gibt immer Phasen, in denen es nicht gut läuft und da müssen wir jetzt rauskommen. Dieser Herausforderung müssen wir uns jetzt stellen." 


Um den Bock umzustoßen, müsse man "zusammenstehen und sich gegen den Gegner wehren, das muss auf dem Platz ankommen. Die Tugenden müssen auf den Platz. Das sprechen wir intern an und nehmen uns das für den Samstag vor. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an."


Der VfL Wolfsburg wartet seit mittlerweile drei Spielen auf dem Weg, Besserung scheint nicht in Sicht. ​Am Wochenende trifft man auf Rekordmeister Bayern München und muss dabei voraussichtlich auf mehrere Stammspieler verzichten. Überhaupt konnten die Niedersachsen in der laufenden Spielzeit erst vier Spiele für sich entscheiden, sechs wurden verloren. Dazu kommen mit zwölf Unentschieden die meisten Punkteteilungen aller Bundesligateams.