Gute Nachrichten für den VfL Wolfsburg. Ignacio Camacho ist nach langer Verletzungspause am Mittwoch auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Spanier absolvierte eine individuelle Einheit mit dem Ball, braucht aber wohl noch etwas Zeit, bis er wieder mit dem Team trainieren kann.


Der Spanier Ignacio Camacho war im vergangenen Sommer der Königstransfer von VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe. Camacho sollte in Wolfsburg den zu Olympique Marseille abgewanderten Luiz Gustavo im defensiven Mittelfeld ersetzten. Zehn Millionen Euro bezahlten die Wölfe für den 27-Jährigen vom FC Malaga, den ähnliche Eigenschaften wie zuvor Gustavo auszeichnen: aggressiv, zweikampfstark und eine Führungspersönlichkeit auf dem Platz.


Wie hoch sein Stellenwert in der Mannschaft auf Anhieb ist, zeigt, dass Camacho in sieben seiner elf Einsätze für den VfL die Kapitänsbinde trug. Ende Oktober verletzte er sich allerdings in der zweiten DFB-Pokalrunde gegen Hannover 96 am Sprunggelenk. Nachdem eine konservative Behandlung nicht den gewünschten Erfolg brachte, musste sich Camacho einer Operation unterziehen.

VfL Wolfsburg v Hannover 96 - DFB Cup

Bitterer Moment: Camacho muss in der zweiten Pokalrunde gegen Hannover 96 bereits nach 21 Minuten verletzt vom Feld.



Knapp vier Monate später ist der 27-Jährige ehemalige spanische Nationalspieler (ein Länderspiel) wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Am Mittwoch absolvierte er ein individuelles Programm auf dem Trainingsplatz an der Volkswagen Arena. Unter Anleitung von Fitnesscoach Michele Putaro konnte Camacho leichte Übungen mit dem Ball absolvieren. 

Wann er wieder ins Teamtraining einsteigen kann, steht noch nicht fest. Im Februar dürfte er eher noch keine Option für Trainer Martin Schmidt sein. Der Schweizer betonte zuletzt, dass Camacho noch "​einen längeren Weg vor sich" habe.