Nach einer hartnäckigen Knieverletzung kämpft sich Edgar Prib wieder langsam in den Kader von Hannover 96 zurück. Der Mittelfeldspieler äußerte sich in einem Interview über seine Leidenszeit und zeigt sich überglücklich, wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen zu trainieren.​


Im August 2017 hatte sich der 28-Jährige in einer Trainingseinheit schwer verletzt. Es folgte die schlimme Diagnose Kreuzbandriss. Nach sechs Monaten voller Schweiß und Tränen ​kehrte der Mittelfeldspieler am ​Dienstag wieder ins Mannschafttraining der Hannoveraner zurück.


In einem Gespräch mit dem klubinternen Sender 96TV schilderte der Deutsche seinen harten Kampf zurück in den Kader von Trainer ​Andre Breitenreiter. Zu Beginn habe ihn das Ausmaß seiner Verletzung geschockt.

Aber es dauerte nicht lange, bis der Linksfuß den Kampf annahm. "Ich wusste das es nichts bringt, darüber nachzudenken. Ab Tag eins nach der Operation hatte ich nur noch eines im Kopf: Knie pflegen, behandeln lassen und das Bestmögliche tun, damit dass Knie wieder stabil wird", so Prib.


Die Zeit in den Krafträumen der Niedersachsen sei nicht leicht gewesen, da "der Körper nach einer gewissen Zeit ohne Sport total herunterfährt." Er sei deshalb "sehr stolz und glücklich, wieder im Mannschaftstraining zu sein."

In den nächsten Wochen will der variabel einsetzbare Profi weiter eifrig an sich arbeiten: "Ich bin noch nicht wieder bei hundert Prozent. Aber diese hundert Prozent will ich mir in den nächsten Wochen im Mannschaftstraining erarbeiten."


In der vorangegangenen Zweitligasaison war der ehemalige Profi von Greuther Fürth eine tragende Säule der Aufsteigermannschaft gewesen und stand bei 27 Spielen auf dem Rasen. Durch seine Rückkehr ins Team steigen für ihn die Chancen, dass sein im kommenden Sommer auslaufender Vertrag bei den Niedersachsen verlängert wird.