Für den 1. FC Köln lief es in der aktuellen Spielzeit nicht wirklich rund. Zum Aus in der Europa League kam eine katastrophale Hinrunde, welche die Domstädter mit sechs Punkten abschlossen. Kopfzerbrechen bereiteten den Verantwortlichen auch die eigenen Ultras, die immer wieder negativ aufgefallen sind. Für die Verfehlungen der Anhänger muss der FC tief in die Tasche greifen. 


Zum Rückrundenauftakt stand für die 'Geißböcke' das Derby gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Der 2:1-Heimerfolg der Kölner hatte jedoch auch einen faden Beigeschmack. In der Halbzeitpause ​klauten zwei als Ordner verkleidete FC-Ultras eine Fahne der Gladbacher Gruppierung 'Scenario Fanatico' und brachten sie anschließend in den eigenen Fanblock. 


Wie der Express berichtet, soll der Fahnenklau eine Strafe in Höhe von 20.000 Euro nach sich ziehen. Die Anfeindungen und Beleidigungen gegen den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp will der DFB-Kontrollausschuss angeblich mit 15.000 Euro sanktionieren. 

Eine weitere Strafe erhält das Tabellenschlusslicht für die "Pyro-Show", welche die Ultra-Gruppierungen 'Domstadt Syndikat' und 'Veedels Radau' anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens in Mainz abbrannten. 30.000 Euro stehen für dieses Vergehen im Raum. 


Die FC-Ultras fielen allerdings nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Europa League negativ auf. Neben dem versuchten Stadion-Sturm beim Gastspiel in London (Strafe noch offen) kam es auch beim letzten Gruppenspiel in Belgrad zu Ausschreitungen und Gewalt. Dafür droht den Domstädtern eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro.