​Der ehemalige Mittelfeld-Chef des VfB Stuttgart Pavel Pardo ist seinem Ex-Verein noch immer eng verbunden. Angesichts der brisanten sportlichen Lage der Schwaben wird dem Ex-Profi nicht Bange und er glaubt fest an einen Klassenerhalt des Traditionsvereins.


Im Sommer 2006 wechselte der Mexikaner an den Neckar und trug für zweieinhalb Jahre das Trikot mit dem roten Brustring. Dabei mauserte sich der defensive Mittelfeldspieler schnell zu einer der Säulen des Teams und konnte mit den 'Jungen Wilden' 2007 die Meisterschaft holen.


Durch seine erfolgreiche Zeit bei den Schwaben ebnete er den Weg für viele weitere mexikanische Legionäre in der Bundesliga. Mittlerweile hat der 41-Jährige seine aktive Laufbahn beendet und arbeitet als Co-Kommentator und Analyst für den TV-Sender Univision.

Beim 1:0-Heimsieg der Stuttgarter gegen Borussia Mönchengladbach ​war die VfB-Legende gemeinsam mit weiteren Spielern der Meistermannschaft von 2007 ​zu Gast in der Mercedes-Benz Arena gewesen und konnte sich ein Bild von der aktuellen Mannschaft machen. Bei dem Spiel gegen die 'Fohlen' standen mit Christian Gentner, Andreas Beck und ​Mario Gomez auch drei alte Weggefährten des ehemaligen Mittellfeldstrategen auf dem Platz.

In einem Gespräch mit der BILD schilderte der 148-fache mexikanische Nationalspieler seine Eindrücke: "Es ist toll, dass sie alle im Laufe der Jahre nach Stutt­gart zu­rück­ge­kehrt sind. Die Mann­schaft ist ins­ge­samt gut auf­ge­stellt. Zu gut, um ab­zu­stei­gen, auf jeden Fall. Es war ein unglaublich wichtiger Sieg für die Stimmung im Umfeld."


Am kommenden Sonntag wartet mit dem FC Augsburg bereits die nächste schwere Aufgabe auf das Team von Trainer Tayfun Korkut. Pavel Pardo sieht den VfB jedoch auch für den Rest der Saison gut gerüstet: "Es ist das erste von zwölf Fi­nals, die der VfB jetzt noch hat. Aber ich bin zu 100 Pro­zent si­cher, dass er drin bleibt!"