Pep Guardiola sowie dessen Nachfolger Carlo Ancelotti finden beim FC Bayern nur noch Erwähnung in den Geschichtsbüchern. Jupp Heynckes ist aktuell Regent beim deutschen Rekordmeister – und führt vor allem auf der Mitarbeiterebene Tugenden ein, die es an der Isar schon lange nicht mehr vorzufinden gab.


Der vor Jupp Heynckes ​aktive Übungsleiter Carlo Ancelotti hatte sein eigenes Trainerteam mit an die Säbener Straße eingeflogen. Paul Clement und Ancelottis Sohn Davide waren seine persönlichen Assistenzen. Hinzu kam Schwiegersohn Mino Fulco als Ernährungsberater sowie Giovanni Mauri und dessen Sohn Francesco als Fitnessbeauftragte. Die Emotionen kochten zum Ende hoch, vom „Ancelotti-Clan“ war teilweise die Rede.

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Carlo Ancelotti ist nicht mehr Trainer der Bayern


Derartige Konstellationen wird es beim FC Bayern laut kicker in Zukunft nicht mehr geben. Vielmehr sollen neue Trainer künftig nur noch einen Assistenten sowie „vielleicht einen Spezialisten für die Fitness“ mitbringen dürfen, schreibt die Sportzeitschrift. Fachleute in den Abteilungen Analyse, Spielbeobachtung, Physiotherapie sowie auch der Fitness seien beim Rekordmeister zuhauf vorhanden.


Jupp Heynckes, der die Bayern im kommenden Sommer aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr trainieren wird, legt somit einen wichtigen Grundstein. Der 72-Jährige lobte „das Zusammenwirken aller“ - was nicht nur den Spielern, sondern auch dem professionellen Verhalten von Ärzten, Physiotherapeuten und Fitnesstrainern galt -, „die alle ihre hohe Fachkompetenz einbringen“. Heynckes, der zuletzt grippekrank fehlte, fördert so das Binnenklima innerhalb des Klubs. Die positive Entwicklung wird auch in der Managementebene positiv aufgefasst.