​Nach zwei Niederlagen in Folge bewegt sich Schalke 04 auf dünnem Eis. Den Knappen droht das Herausfallen aus den internationalen Rängen. Und gerade die finanziellen Vorzeichen drängen darauf, in der nächsten Saison unbedingt wieder international spielen zu müssen – am besten in der Champions League.


Aufgrund der fehlenden Europapokaleinnahmen schrieb Schalke 04 im vergangenen Jahr rote Zahlen. Das geht aus einem Bericht des kicker hervor. Demnach werden die offiziellen Werte von den Knappen zwar erst in den kommenden Wochen veröffentlicht. Jedoch zeichnete sich der Verlust bereits bei der im September lancierten Halbjahresbilanz ab.

FC Bayern Muenchen v FC Schalke 04 - Bundesliga

Schalke verlor zuletzt zwei Ligaspiele in Folge



Im September hatten die Schalker für das Gesamtjahr mit Umsatzerlösen von rund 237 Millionen Euro und einem Jahresfehlbetrag von 14 Millionen Euro gerechnet. Somit bleibt die Folge, dass eine Qualifikation für die Champions League nahezu unumgänglich ist. Zwar könnte auch die Europa League ein lukratives Geschäft sein. Mit den Einnahmen aus dem in Verruf geratenen Wettbewerb würden große finanzielle Sprünge aber ausbleiben.


Im Schalker Vordergrund stehen aktuell Investitionen in die Infrastruktur, zudem sind die Personalkosten deutlich reduziert worden, schreibt das Sportmagazin. Von 30 Millionen Euro auf 48 Millionen habe man die Kosten für den Kader gesenkt. Im vorigen Sommer wurden Großverdiener wie Klaas Jan Huntelaar, Eric Maxim Choupo-Moting, Sidney Sam und Benedikt Höwedes (Leihe zu Juventus Turin) verabschiedet. Im Winter stießen mit Cedric Teuchert (rund 1 Mio. Euro fixe Ablöse) sowie den beiden Leihspielern Marko Pjaca und Abdul Rahman Baba „billige Alternativen“ zum Kader.