Kölns Präsident Werner Spinner muss sich am Herzen operieren lassen. In Abwesenheit des 69-Jährigen übernehmen die beiden Vizepräsidenten. Nach der OP und einer mehrwöchigen Reha will Spinner aber in sein Amt zurückkehren.


​Seit April 2012 ist Werner Spinner Präsident beim ​1. FC Köln. Knapp 15 Monate später holte er Peter Stöger zu den 'Geißböcken'. Mit dem Österreicher an der Seitenlinie stiegen die Kölner in die Bundesliga auf und der einstige "Karnevals-Verein" kam in ungewohnt ruhige Fahrwasser. Spätestens nach dem sportlichen Absturz geht es in Köln aber wieder turbulenter zu. 


Ob der drohende Gang in die zweite Liga ein Grund für die gesundheitlichen Probleme des Köln-Präsidenten sind, sei dahingestellt. Der 69-Jährige muss sich kurzfristig einer Herz-Operation unterziehen. "Die OP kommt überraschend“, teilte Spinner auf der ​Vereinshomepage mit. Nach Informationen des Express sollen mehrere Stents eingesetzt werden. Nach Angaben des Klubs wird er sich danach "für einige Wochen" in die Reha begeben und nicht in Köln sein. 

Nach dem Eingriff will er allerdings wieder ins sein Amt zurückkehren. "Ich bin sicher, dass alles gut laufen wird und bin zuversichtlich, nach meiner Reha wieder voll für den FC da sein zu können. Aber zunächst hat die Gesundheit Vorrang“, betonte Spinner. Bis dahin sollen die beiden Vizepräsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach die Aufgaben übernehmen.