​Der FC Arsenal hat sich im Winter-Transferfenster namhaft verstärkt und mit Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang gleich zwei ehemalige Spieler von Borussia Dortmund verpflichtet. In der Europa League treffen die "Gunners" am Donnerstag auf den klaren Außenseiter Ostersunds FK. Gegen die Schweden will der französische Coach Arsene Wenger trotz der klaren Favoritenrolle seine beste Elf aufbieten. 


Die Zukunft von Arsene Wenger beim FC Arsenal ist alles andere als sicher. Der Kultcoach steht mit seiner Mannschaft aktuell nur auf dem sechsten Tabellenplatz der Premier League, der Rückstand auf den Fünften, Stadtrivale Tottenham Hotspur, beträgt schon sieben Punkte. Dass der Franzose dem Hauptstadtklub also auch über den Sommer hinaus erhalten bleibt, ist aktuell noch nicht in Stein gemeißelt. 

Tottenham Hotspur v Arsenal - Premier League

Zukunft ungewiss: Arsenal-Kultcoach Arsene Wenger



Da die englische Meisterschaft in dieser Saison aller Voraussicht nach schon an Manchester City vergeben scheint, wollen die "Gunners" nach Möglichkeit in der Europa League um den Titel spielen. Dafür will der Coach gegen den krassen Außenseiter Ostersunds FK aus Schweden am Donnerstag auch seine bestmögliche Elf aufbieten, wie der Telegraph berichtet. Da Rekordtransfer Aubameyang nach seinem Wechsel vom BVB nach London nicht für die Europa League spielberechtigt ist und sich Alexandre Lacazette jüngst eine ​Knieverletzung zuzog, wird aller Voraussicht nach Danny Welbeck von Beginn an auflaufen und die Sturmspitze geben. 


Für Wenger dürfte die heiße Phase der laufenden Saison wegweisend für seine Zukunft sein. Nach den Veränderungen rund um ihn herum, wie beispielsweise der Verpflichtung von Dortmund-Chefscout Sven Mislintat, steht auch der gebürtige Elsässer längst nicht mehr gänzlich unangefochten da. Die vergangene Saison beendete Arsenal erstmals in der Ära Wenger nicht unter den ersten Vier - das gleiche Schicksal droht auch in dieser Saison wieder. Der Gewinn der Europa League wäre mit Blick auf die aktuelle Lage in der Premier League die vermutlich einfachste Möglichkeit, sich doch noch für die Champions League zu qualifizieren.