Die Jubelarien am vergangenen Wochenende in der Dortmunder Arena kannten keine Grenzen. Marco Reus gab nach mehr als achtmonatiger Pause sein Comeback für den BVB. Trainer Peter Stöger betreibt Aufklärung, wo er mit dem ehemaligen Nationalspieler plant.


Marco Reus ist einer der gefühlten Neuzugänge in Dortmund. Im Heimspiel gegen den HSV (2:0) gab der frühere Nationalspieler acht Monate nach seiner Kreuzbandverletzung sein Comeback. „Es ist ein geiles Gefühl, einfach wieder dabei zu sein“, frohlockte der Rückkehrer nach der Partie. Gegen den Bundesliga-Dino kam er im offensiv-zentralen Mittelfeld zum Einsatz.

Borussia Dortmund v Hamburger SV - Bundesliga

Soll beim BVB wieder eine zentrale Rolle einnehmen: Marco Reus



So plant Peter Stöger auch weiterhin mit dem 28-Jährigen. „Ich fühle mich auf der 10 eigentlich am wohlsten. Da habe ich auch meine besten Leistungen gebracht“, erklärt Reus in der Sport Bild​Die Zehnerposition sei „ideal für ihn“, meint Trainer Stöger. „Da kann Marco sich viele Räume suchen und in alle Richtungen Einfluss auf das Spiel nehmen. Wenn es die Möglichkeit gibt, ihn im Zentrum spielen zu lassen, dann mache ich das auch.“


Freie Außenbahn für Schürrle


Im Gegenzug schafft dies freie Bahn für einen weiteren Hoffnungsträger der Dortmunder Borussia. Dieser hört auf den Namen André Schürrle. Der vor allen Dingen bei den Fans in Ungnade gefallene Flügelstürmer präsentierte sich zuletzt in aufsteigender Verfassung. Seine Zukunft in Dortmund ist aber noch nicht geklärt: ​immer wieder vermelden Klubs Interesse.


„Ich habe eine gute Form. Jetzt bekomme ich mehr und mehr das Vertrauen“, sagt Schürrle, der unter dem neuen Trainer Peter Stöger endlich angekommen ist. Die Leistungen aus den letzten Spielen muss er jedoch konservieren und beibehalten. Denn Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte unlängst Kader-Justierungen im Sommer angekündigt. Verfällt Schürrle wieder in alte Muster zurück, gilt er als einer der Verkaufskandidaten Nummer eins.