Für Borussia Mönchengladbach hätte der Start in die Rückrunde kaum schlechter ablaufen können: Vier der fünf Partien wurden verloren, von den Europapokal-Plätzen sind die Fohlen als Tabellenzehnter aktuell relativ weit entfernt. Dennoch hält Mittelfeldspieler Christoph Kramer nichts davon, seiner Mannschaft eine Krise andichten zu lassen.


Nach dem 0:1 gegen den VfB Stuttgart schlug Dieter Hecking Alarm: "Wir ​durchlaufen momentan eine sehr schwierige Phase. Da brauchen wir nicht drumherum reden." Daran gibt es auch aus Sicht von Christoph Kramer keinen Zweifel, von einer Krise wollte er in der Sendung Sky90 – die KIA Fußballdebatte allerdings nichts wissen.

"Nein! Eine Krise hatten wir, als Dieter Hecking uns übernommen hat. Und da bin ich dann einfach positiv gestimmt, weil wir damals wirklich eine Krise hatten", so der 26-Jährige. Was lässt Kramer daran glauben, dass es diesmal anders ist? Einen großen Anteil daran hat aus Kramers Sicht der momentane Trainer der Fohlen.


Kramer lobt seinen Trainer in höchsten Tönen


Den folgenden Worten des Spielers ist zu entnehmen, dass er große Stücke auf Dieter Hecking hält: "Wir haben ein sehr gutes Umfeld mit dem richtigen Trainer, der die richtigen Worte findet. Auch in solchen Phasen. Das hat er schon vor gut einem Jahr bewiesen."

Borussia Moenchengladbach v FC Augsburg - Bundesliga

Hecking ist aus Kramers Sicht genau der richtige Trainer für die Fohlen.



Dennoch stellt sich die Frage, warum die Gladbacher ihren hohen Ansprüchen aktuell nicht gerecht werden können. Nach Ansicht von Christoph Kramer liege die Schwächephase nicht "an der Konzentration, am Kämpfen oder am Beißen". Das Erfolgsrezept des Weltmeisters: "Wir müssen nur einfach wieder mutig und selbstbewusst auftreten." Leichter gesagt als getan, wie in den vergangenen Bundesligaspielen zu sehen war ...