MUNICH, GERMANY - FEBRUARY 10: Max Meyer of Schalke plays the ball during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and FC Schalke 04 at Allianz Arena on February 10, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Gelbsperre gegen Hoffenheim: Wer ersetzt Max Meyer?

Mit nur einem Sieg aus den jüngsten sechs Bundesligaspielen hat Schalke 04 seine Poleposition im Kampf um den Einzug in die Champions League erst einmal verspielt. Einer, der ungeachtet der königsblauen Ergebniskrise zuletzt durchaus zu überzeugen wusste, ist Max Meyer. Nach seiner fünften Gelben Karte im Gastspiel bei Bayern München  wird Meyer allerdings im wichtigen Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim fehlen. Die Frage ist: Wer ersetzt den Nationalspieler?  

5. Alesandro Schöpf

Als derzeit wahrscheinlichste Möglichkeit gilt Alessandro Schöpf. Der eigentlich auf der rechten Außenbahn beheimatete Österreicher durfte schon in Frankfurt oder Leipzig zentral agieren und wusste die ungewohnte Rolle durchaus ordentlich zu interpretieren. Durchaus denkbar also, dass Domencio Tedesco erneut auf den Nationalspieler der Alpenrepublik zurückgreifen wird.   

4. Benjamin Stambouli

Mit Benjamin Stambouli hat Tedesco eine Alternative in der Hinterhand, die im Vergleich zu Schöpf eine höhere, körperliche Präsenz mitbringt. Als spielerischer Ankurbler hingegen ist der Franzose nicht bekannt – und genau hier hakte es mit Ausnahme des starken Auftritts bei den Bayern zuletzt ja bedenklich.   

3. Thilo Kehrer

Was im ersten Moment ungewöhnlich klingen mag, könnte beim zweiten Betrachten durchaus passen. Der in der Innenverteidigung beheimatete Kehrer neigt manchmal dazu, im Spielaufbau ein zu hohes Risiko einzugehen. Was in letzter Front oftmals als „Harakiri“ empfunden wird, könnte in der Zentrale durchaus funktionieren und dringend benötigte Lücken reißen. Nebenher könnte Kehrer als Gegenpol zu Goretzka auch defensiv dem Nationalspieler den Rücken frei halten.  

2. Nabil Bentaleb

Nabil Bentaleb ist im Grunde seit dem fünften Spieltag außen vor. Erst stimmte seine Leistung nicht, dann kam auch noch eine hartnäckige Schambeinentzündung hinzu. Ob Tedesco ausgerechnet im richtungsweisenden Spiel gegen die Kraichgauer wieder auf den Algerier setzen wird, erscheint fraglich, jedoch nicht unmöglich.     

1. Systemumstellung auf 3-1-4-2

Auch eine Systemumstellung, beispielsweise zu einem 3-1-4-2 wäre denkbar. Dies ließ Tedesco zuletzt im Januar gegen Hannover 96 spielen – mit mäßigem Erfolg. Die alleinige Rolle des zentral-defensiven Sechsers würde dann wohl Leon Goretzka zuteil, der dann hinter zwei offensiv orientierten Zehnern agieren würde.