​Die Eintracht aus Frankfurt spielt eine bärenstarke Runde und steht aktuell auf Rang vier der Bundesliga-Tabelle. Nachdem den Hessen zuvor in der Rückrunde immer ein wenig die Puste auszugehen schien, bestätigten die Adler ihre Klasse bisher auch im neuen Jahr. Grund dafür ist der große Kader, der allerdings einige prominente Reservisten erfordert. Coach Niko Kovac sprach der zweiten Garde aber Mut zu.


"Ich weiß, wie schwer das für die Jungs ist. Doch leider ist das Geschäft, wie es ist", betonte der 46-Jährige nach dem 4:2-Erfolg am Wochenende über den 1. FC Köln. "Wer um seinen Einsatz kämpft, wird auch eine Chance bekommen. Wir haben jeden auf dem Plan."

Spieler wie Jetro Willems (vor der Saison immerhin für fünf Millionen Euro gekommen), Aymen Barkok oder Marc Stendera spielten in den vergangenen Wochen überhaupt keine Rolle in den Planungen von Niko Kovac. Letztgenannte standen nicht einmal mehr im Kader der Frankfurter.


Der große Kader fordert auch prominente Opfer, allerdings zieht eine moderne Belastungssteuerung eben auch Rotation nach sich. In ein paar Wochen werden sich vermutlich wieder andere Spieler auf der Tribüne wiederfinden. Bleibt die Eintracht auf Kurs, steht in der nächsten Spielzeit das internationale Geschäft auf der Tagesordnung - vielleicht ja sogar die Königsklasse. Bei regelmäßigen englischen Wochen wird jeder Spieler im Kader auf seine Einsätze kommen.