Es war ein etwas befremdliches Bild am vergangenen Wochenende: In der Auswärtspartie gegen Leverkusen (2:0) musste sich Mitchell Weiser mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Auch in der kommenden Partie muss der Rechtsverteidiger vorerst zuschauen.


Auf der rechten Außenbahn sieht sich Hertha BSC-Trainer Pál Dárdai zurzeit mehr als gut aufgestellt. „Valentin Lazaro und Peter Pekarik haben es in Leverkusen hervorragend gemacht. Es gibt keinen Grund sie nun aus dem Team zu nehmen“, erklärt der Übungsleiter in der Bild. Heißt im Klartext: Mitchell Weiser wird im folgenden Heimspiel gegen Mainz (Freitag, 20.30 Uhr) erneut von der Bank aus starten.

Hertha BSC v Hannover 96 - Bundesliga

Mitchell Weiser (l.) muss sich bei der Hertha hinten anstellen


Lazaro erzielte nach fünf Vorlagen gegen Leverkusen seinen ersten Treffer für die Alte Dame. Pekarik, ​dessen Vertrag in Kürze ​verlängert werden soll, bereitete das Tor von Salomon Kalou sehenswert vor. Folgerichtig muss sich Weiser, ​der unlängst wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel zur einer ​Pause gezwungen war, hinten anstellen.


„Der Konkurrenzkampf ist gut. Wer am Wochenende spielen will, der muss im Training überzeugen und Vollgas geben“, erläutert Dárdai. Es sei aber keineswegs leicht für den Magyaren, wenn er den einen oder anderen Spielen enttäuschen müsse. „Aber so ist das Geschäft. Irgendwann kriegt jeder seine Chance. Und die muss man dann nutzen.“ Weiser muss sich an seine neue Situation erst noch gewöhnen. Im bisherigen Verlauf kommt er schon auf 25 Pflichtspieleinsätze für die Hertha.