Die Stimmung beim VfL Wolfsburg ist inzwischen gen Nullpunkt gesunken. Neben Trainer Martin Schmidt steht auch Sportchef Olaf Rebbe heftig im Kreuzfeuer. Rund um die kritische Situation werden an den Allerwiesen bereits mögliche Nachfolger gehandelt. Für den Managerposten kommt offenbar Jörg Schmadtke in Frage, zu dem es aber noch keinen Kontakt gegeben haben soll.


Immer prekärer wird die Lage in der Autostadt. Nach dem desolaten Auftritt in Bremen (1:3) ​stehen Trainer Martin Schmidt und Sportchef Olaf Rebbe mächtig unter ​Druck. In dieser Woche wird laut dem kicker auf den entscheidenden Planstellen in Wolfsburg aber noch nichts passieren. Das kommende Heimspiel gegen die Bayern (Samstag, 15.30 Uhr) wird also noch mit unverändertem Chef-Personal abgehalten.


Was danach passiert, ist jedoch offen. Dass die Wölfe gerade gegen den übermächtigen Rekordmeister den Turnaround schaffen, ist unwahrscheinlich. Fakt ist: Muss Schmidt in der kommenden Woche seinen Hut als Trainer der Niedersachsen nehmen, ist wohl auch Rebbe seinen Job los. Dessen ernüchternde Bilanz: 112 Millionen Euro für 17 neue Spieler, drei Trainer und ein Schnitt von 1,13 Punkten pro Spiel.

FC Schalke 04 v VfL Wolfsburg - DFB Cup

Stehen in Wolfsburg vor dem Aus: Olaf Rebbe (l.) und Martin Schmidt


Mit Jörg Schmadtke machte bereits eine mögliche Nachfolgelösung – zumindest für den Posten des sportlichen Geschäftsführers – die Runde. Laut dem Bericht des Fachmagazins ist der ehemalige Köln-Verantwortliche bisher aber noch nicht kontaktiert worden. Der 53-Jährige leistete beim Effzeh hervorragende Arbeit, ​musste aber im Oktober vergangenen Jahres ​gehen.


Verkauft sich die Wolfsburger Mannschaft gegen die Bayern gut, dürfte Schmidt wohl vorerst seinen Job behalten. Nur bei einem Debakel gegen den deutschen Rekordmeister ist mit einer sofortigen Beurlaubung zu rechnen.