Als Aufsteiger kann Hannover 96 mit dem bisherigen Verlauf der Saison vollends zufrieden sein. Der Löwenanteil gebührt Cheftrainer André Breitenreiter, der seine Mannschaft vor allem taktisch flexibel aufstellt. Vereinschef Martin Kind will die Arbeit des Coachs honorieren und bietet ihm bei Klassenerhalt einen neuen Vertrag an.


Hannovers Vereinsoperhaupt Martin Kind möchte im Falle des Klassenerhalts die Zusammenarbeit mit Trainer André Breitenreiter ausdehnen. „Wir wollen ihn behalten – und ​Horst Heldt (96-Sportchef, Vertrag bis 2020; Anm. d. Red.) auch“, wird Kind in der Bild zitiert. „Wir haben Signale gesendet“, führt der Manager weiter aus.


Breitenreiter bekleidet seit März 2017 das Amt des Cheftrainers am Maschsee. Sein laufender Vertrag ist aktuell noch bis 2019 datiert. Nach 40 erreichten Punkten soll der Übungsleiter einen neuen Kontrakt erhalten. „Ich bin mit André im engen Austausch. Zunächst wollen wir die Saison sichern, dann werden wir uns mit ihm unterhalten“, kommentiert Heldt.

Hannover 96 v FC Schalke 04 - Bundesliga

Horst Heldt (l.) und André Breitenreiter gelten als 96-Erfolgsduo


Argumente für eine Verlängerung hat Breitenreiter zuhauf. Nach der Aufstiegssaison war Hannover nie schlechter als Rang elf in der Tabelle platziert. Hinzu kommen die Senkrechtstarter Waldemar Anton, Niclas Füllkrug, Ihlas Bebou, Iver Fossum sowie Oliver Sorg, die Breitenreiter allesamt auf ein neues Level gehievt hat. Kind: „Er entwickelt Spieler.“


In die Hymne steigt auch Heldt mit ein: „André hat gedrängt, noch zwei Leute zu verpflichten. Jetzt zeigt sich, wie wichtig und richtig das war.“ Zu Breitenreiters Team gehören auch sein Assistenztrainer Asif Saric und Tobias Stock als Reha- und Athletikspezialist. Auch deren Verträge laufen bis 2019 und sollen verlängert werden.