Es dürfte eines der interessantesten Duelle des diesjährigen Champions-League-Achtelfinales werden, wenn Tottenham Hotspur auf Juventus Turin trifft. Juve eilt in Italien von Sieg zu Sieg, während die 'Spurs' letztmals Mitte Dezember verloren haben.


Am Dienstagabend beginnt die zweite Saisonhälfte der europäischen Wettbewerbe. Damit beginnt auch die K.o.-Phase und das bedeutet, dass erstens nur noch (vermeintliche) Schwergewichte aufeinandertreffen, zweitens weit mehr Spannung geboten ist, als noch in der Gruppenphase.


Mit Tottenham Hotspur gegen Juventus Turin gibt es gleich zum Auftakt ein echtes Schmankerl, denn beide Teams sind aktuell vom Erfolg verwöhnt und strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Mauricio Pochettino, Trainer der Briten, sah zuletzt eine Niederlage Mitte Dezember gegen Manchester City. Von den folgenden 12 Spielen ging keines mehr verloren, stattdessen fuhren die 'Lilywhites' acht Siege und vier Remis ein. Unter anderem gegen die Topteams vom FC Liverpool, FC Arsenal und Manchester United.


„Wenn du Arsenal oder United schlägst, bedeutet das, dass du die Qualität besitzt, auch die großen Teams in Europa zu schlagen“, so der Coach selbstbewusst vor der Partie. „Natürlich ist Juventus ein großartiges Team, eines der besten in Europa. Sie haben viele erfahrene Spieler, die wissen, was es bedeutet, in der Champions League aufzulaufen“, zollt er dem Gegner dennoch viel Respekt.


Daher stehe sein Team vor „vielen Herausforderungen. Fehlende Champions-League-Erfahrung auszugleichen, ein großes Team wie Juventus zu schlagen und vor allem auch ein Tor gegen diese Mannschaft, die in den letzten 16 Partien nur einen Gegentreffer hinnehmen musste, zu erzielen“, sieht er als die Hauptaufgaben für das Spiel an.


Wie er auflaufen will, ließ er dabei noch im vagen. Umstellungen könnten unternommen werden, vielleicht bleibt auch alles beim Alten vom vergangenen Samstag, wo man die 'Gunners' mit 1:0 besiegen konnte. „Stand jetzt stelle ich mir vor, alles so zu belassen, wie es ist.“ Bei der Mission fällt mit Toby Alderweireld jedoch eine Stütze des Teams aus. Er soll in der englischen Hauptstadt weiter am Comeback arbeiten.