​Am heutigen Montagabend hat der FC Chelsea die Chance, mit einem Sieg gegen West Bromwich Albion bis auf drei Punkte an Tabellenplatz zwei heranzurücken. Trotz der relativ guten Ausgangslage in der Liga steht Antonio Conte allerdings seit einiger Zeit unter Beschuss - seiner Meinung nach völlig zu unrecht, wie der Italiener auf einer Pressekonferenz erklärte.


Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Pflichtspielen steht der FC Chelsea gegen West Brom unter extrem hohen Druck. Im Falle einer weiteren Niederlage würde die Luft für Antonio Conte sehr dünn werden - angeblich steht mit dem ehemaligen ​Barça-Coach Luis Enrique bereits ein Nachfolger parat.

Watford v Chelsea - Premier League

Conte muss um seine Zukunft bangen



Dennoch ist der Italiener weiterhin vollends davon überzeugt, der richtige Mann für den Trainerposten der Blues zu sein. Auf die Frage, ob jemand anderes seinen Job besser machen könnte, antwortete Conte: "Meiner Erfahrung nach zu urteilen, habe ich die bestmöglichen Resultate mit den Spielern erzielt, die mir zur Verfügung standen."


Des Weiteren erklärte der 48-Jährige, dass er einer der Besten sei, wenn es darum geht, Spieler zu entwickeln: "Ich denke, dass ich der Typ Coach bin, der einen Spieler, der eine Sechs ist, zu einer Acht bringen kann. Wenn ich einen Spieler habe, der eine Acht ist, forme ich ihn zu einer Zehn. Meine Aufgabe ist es, jeden einzelnen Spieler weiterzuentwickeln - und zwar in jedem Aspekt. Also auch mental. Aber auch bei der Leidenschaft, den Siegeswillen und taktischen Aspekten. Wenn es darum geht, bin ich sehr gut."

Der ehemalige Juve-Coach offenbarte, dass er lediglich eine große Schwäche besitze: "Ich glaube, ich bin ein Desaster darin, den Klub davon zu überzeugen, bestimmte Spieler zu kaufen. In diesem Aspekt kann ich mich noch sehr verbessern." Interessant wird diese Aussage vor dem Hintergrund, dass es in der Vergangenheit des Öfteren Berichte gab, wonach Conte sehr unzufrieden mit der Transferpolitik der Blues sei.