Nach dem Abgang von Mario Gomez zum VfB Stuttgart sollte es Divock Origi sein, der in die Fußstapfen des deutschen Nationalstürmers tritt. Im vergangenen Meisterschaftsspiel in Bremen (1:3) suchte man den Belgier vergeblich in der Startelf von Trainer Martin Schmidt, der seine Entscheidung begründet.


Die Abstiegsränge kommen nach der Niederlage an der Weser wieder näher. Der VfL Wolfsburg hat nach 22 Spieltagen 24 Zähler auf dem Konto und lediglich vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz-Inhaber Mainz. Einer, der eigentlich dazu beitragen soll, die Wölfe aus der Krise zu schießen, ist Divock Origi.

Borussia Dortmund v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Divock Origi saß in Bremen vorerst auf der Bank


Am vergangenen Spieltag blieb dem Belgier jedoch nur die Rolle des Jokers. Gegen Bremen kam er 20 Minuten vor Schluss für Josuha Guilavogui in die Partie. „Wir haben drei Spiele in einer Woche“, wird Wölfe-Coach Martin Schmidt vom kicker zitiert, der sogleich eine Begründung für den Bankplatz Origis liefert: „Divock hat zuletzt zweimal intensive 90 Minuten gespielt.“ Dem 22 Jahre alten Angreifer, ​der bis zum Ende der Saison von Liverpool ausgeliehen ist, fehlte somit die Frische für eine weitere Partie.


Stattdessen stand der junge Victor Osimhen (19) zum zweiten Mal in seiner Karriere in der Bundesliga-Startelf. Wirklich zu überzeugen wusste der Nigerianer aber nicht. Er wirkte zwar bemüht, konnte sich am Ende aber nie entscheidend durchsetzen. Meist war der Angreifer auf sich alleine gestellt, Zuspiele waren Mangelware. Wenn am kommenden Samstag (15.30 Uhr) die übermächtigen Bayern in die Volkswagen Arena kommen, ist durchaus möglich, dass Origi wieder von Beginn an auflaufen wird.